Neue Kreisfeuerwehrzentrale in Tornesch : Gut Ding will Weile haben

Kreiswehrführer Bernd Affeldt (zweiter von rechts) und Polier Reinhard Schoß (dritter von rechts) freuten sich ebenso wie die Feuerwehrkameraden darüber, dass der Bau der neuen Kreisfeuerwehrzentrale in Tornesch-Ahrenlohe zügig vorangeht.
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Kreiswehrführer Bernd Affeldt (zweiter von rechts) und Polier Reinhard Schoß (dritter von rechts) freuten sich ebenso wie die Feuerwehrkameraden darüber, dass der Bau der neuen Kreisfeuerwehrzentrale in Tornesch-Ahrenlohe zügig vorangeht.

Ein halbes Jahr nach dem ersten Spatenstich wurde jetzt der Grundstein gelegt. Die Einweihung ist für Sommer 2014 geplant.

shz.de von
27. September 2013, 12:00 Uhr

Ein halbes Jahr nach dem ersten Spatenstich war es gestern soweit: Der Grundstein für die Erweiterung der Kreisfeuerwehrzentrale in Tornesch-Ahrenlohe wurde gelegt. In einigen Wochen soll das Richtfest folgen. Kreiswehrführer Bernd Affeldt sagte in Anspielung auf seinen Ruhestand: „Voraussichtlich gibt es die Einweihungsfeier im nächsten Sommer. Das wäre toll, denn Ende 2014 sondert man mich aus – und bei der Einweihung wäre ich gern noch dabei.“

Für Affeldt war der Baubeginn der neuen Fahrzeughallen und der Werkstätten ein ganz besonderes Ereignis. „Zu sehen, dass einige unserer ABC-Fahrzeuge unter freiem Himmel stehen müssen, war furchtbar. Denn für ihre Lebensdauer ist das nicht unbedingt von Vorteil“, sagte der Kreiswehrführer gestern. Umso mehr habe er sich darüber gefreut, dass die Politiker des Kreises den Neubau beschlossen hätten. „Richtig daran glauben wollte ich aber erst, wenn der erste Bagger anrollt. Inzwischen kann ich hier schon viel mehr sehen. Das ist schön.“

Kreispräsident Burkhard Tiemann (CDU) lobte die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren im Kreis Pinneberg. „Sie stehen 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr bereit, um anderen zu helfen“, sagte er. Damit sie gut arbeiten könnten, sei es nötig, dass sie entsprechende Räume und Mittel hätten. Der Dienst der Feuerwehrkameraden werde wertgeschätzt und deshalb habe es auch keinen Widerstand gegeben, als die Politiker den Neubau beschlossen, der insgesamt zirka 14 Millionen Euro kosten würde.

Während des ersten Bauabschnitts entsteht eine Fahrzeughalle mit 17 Stellplätzen sowie einer Waschhalle, mit einem eingegliederten Gefahrstofflager und Lagermöglichkeiten für Einsatzgeräte. Daneben werden Umkleidekabinen gebaut. Wenn der zweite Bauabschnitt beginnt, sollen eine Fahrzeugwerkstatt sowie ein Flügel Atemschutzwerkstatt und Schulungsräumen an den Trakt angebaut werden.

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