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Tornesch : Günter Henning ist neuer Schützenkönig

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Das Gründungsmitglied Ernst Witzke wurde für seine 60-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.

shz.de von
erstellt am 21.Okt.2014 | 14:00 Uhr

Tornesch | „Du bekommst von mir kein Geschenk. Du hast ja mich“, witzelte Udo Schöttler, Vorsitzender des Schützenvereins Tornesch, während Bürgervorsteher Peter Daniel und der Erste Stadtrat Klaus Früchtenicht seiner Frau Barbara die Insignien abnahmen. Am Sonnabend endete ihre Amtszeit und die der Königsrotte auf dem Königsball des Schützenvereins zum 60-jährigen Bestehen in Krögers Gasthof. Ein Präsent hatte der Vorsitzende außer des Ordens fürseine Frau: Es gab es einen Kuss. Zudem erhielt die Ex-Majestät bei der Verabschiedung ihren neuen Beinamen und wird als „Barbara I. – Die Musikalische“ in die Vereinsgeschichte eingehen.

Die Gäste aus der Politik nahmen zuvor auch Bürgermajestät Marianne Grelck, Jugendprinzessin Finja Hauenstein sowie dem Zweiten Ritter Henry Kliegel dem Ersten Ritter Günther Hoppe die Ehrenzeichen ab. Anschließend überreichten sie die Orden für die erfolgreiche Amtszeit, in der die Königsrotte den Verein repräsentiert hatte. „Ich bin froh, dass die beiden Ritter im Berufsleben stehen und ein eigenes Heim haben, so haben sie mir meine Frau zumindest abends überlassen“, scherzte Schöttler.

Traditionell läutete Hans-Joachim Fix, zweiter Vorsitzender und Ehrenmitglied des Schützenvereins Tornesch, den Großen Zapfenstreich ein, an dessen Ende die mehr als 200 anwesenden Schützen gemeinsam die Nationalhymne anstimmten. Die königslose Zeit endete direkt mit der Verkündung der neuen Königsrotte. Mit einem Zufallsschuss auf eine verdeckte Scheibe wurden die neuen Amtsinhaber ermittelt. Der 15-jährige Kevin Kliegel wurde neuer Jugendprinz. Heidrun Steenfatt erhielt die Insignien des zweiten Ritters. Barbara Müller steht ihr als erster Ritter zur Seite. Der Sportschütze und stellvertretende Sportleiter des Vereins Günter Henning wird die Königsrotte als neuer Schützenkönig anführen – mit Lebensgefährtin Vera Hauenstein an seiner Seite. Die Position der Bürgermajestät blieb unbesetzt. Nach dem Anlegen der Insignien machten die Vertreter der 15 anwesenden Schützenvereine aus dem Kreis der Königsrotte ihre Aufwartung.

Schöttler freue sich, Ernst Witzke auszeichnen zu können. Er ist seit 60 Jahren Vereinsmitglied und war bereits bei der Gründung 1954 dabei. Zudem überreichte der Vereinsvorsitzende den August-Otto-Pokal, der zur Erinnerung an den ersten Alterspräsidenten ausgeschossen wird, an Christa Macknow. Fred Sylvester von der Elmshorner Schützengilde wurde als bester Gastschütze beim Königsfrühstück mit einem Pokal geehrt. Ebenso wie Florian Kaminiski, der den Prinzenpokal der Jugendlichen gewonnen hatte.

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