Grundsteinlegung am 29. August

Die Dimensionen  beeindrucken: Das Areal für den  Neubau für mehr als 1000 Schüler befindet sich auf dem alten Parkplatz.
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Die Dimensionen beeindrucken: Das Areal für den Neubau für mehr als 1000 Schüler befindet sich auf dem alten Parkplatz.

Halstenbek: Neubau des Wolfgang-Borchert-Gymnasiums läuft auf Hochtouren / Mensa, Aula und Bücherei werden integriert

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10. Juni 2014, 16:00 Uhr

Es gibt kein Zurück mehr: Die Bagger rücken an, der 21 Millionen Euro teure Neubau des Wolfgang-Borchert-Gymnasiums wird realisiert. Die Container für die Bauleitung stehen. Ein Teilabriss des alten Gebäudes ist der erste sichtbare Beweis dafür, dass sich die mehr als 1000 Schüler ab dem Schuljahr 2015/2016 in einem hochmodernen Neubau fortbilden können.


Schulhof am Standort der alten Baukörpers


Auf der ehemaligen Parkfläche am Bickbargen wird das neue Gebäude hochgezogen. Die Baugrube dafür ist der erste Schritt. Ein Baukran dominiert das Areal, ein zweiter wird an der Straße Bickbargen aufgestellt. Der Neubau: Dazu gehören moderne Klassenräumen, eine Aula mit 500 Plätzen, die Außenstelle der Gemeindebücherei sowie die Mensa.

Am Standort der alten Schule – Abriss Ende Herbst 2015 – soll der künftige Schulhof entstehen. Zudem ist ein zweiter Pausenhof im Innenhof zwischen Neubau und Sporthalle vorgesehen. Laut Planung könnte dieses Areal als Musikhof oder Außenbereich der Mensa genutzt werden.

Vertragspartner der Gemeinde ist Hochtief – bekannt als verantwortliche Firma für den Bau der Elbphilharmonie in Hamburg. Wie berichtet, wird das Projekt in Öffentlich-Privater Partnerschaft (ÖPP) realisiert.

Erste logistische Herausforderung ist die Isolierung des existierenden Blockheizkraftwerks (BHKW) aus dem alten Schulgebäude. Später soll der Energiespender mit überbaut werden. Auch der Schornstein wird versetzt.

Der Neubau aus Stahlbeton selbst wird künftig an die weiter genutzte Sporthalle grenzen. Die Fassade soll optische Anreize bekommen: Das Erdgeschoss wird mit Mauerwerk versehen, zwei Obergeschosse sowie das Staffelgeschoss werden mit Metallpaneelen verkleidet.

Ein Termin wurde bereits festgelegt: Am Freitag, 29. August, soll die Grundsteinlegung erfolgen, bestätigte auf Anfrage Jörg Reikat, zuständig in Halstenbeks Verwaltung im Ressort Bauamt/Hochbau für das Megaprojekt. Auch die nächsten Baufortschritte sind ehrgeizig und straff im Terminkalender fixiert: Bis Mitte September soll der Rohbau fertig sein, der Innenausbau fällt in die Wintermonate.

Zur Erinnerung: Bis 2033 – so sieht es der Vertrag mit Hochtief vor – wird die Firma auch für den Betrieb der Schule verantwortlich sein. Ab dem Zeitpunkt wird die Gemeinde Eigentümerin des Komplexes.

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