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Ein Schiff für die Bilsbekschule : Grundschule in Kummerfeld und Prisdorf erhält Skulptur

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Künstlerin Karin Weißenbacher kreiert Installation

shz.de von
erstellt am 11.Aug.2015 | 16:30 Uhr

Kummerfeld/Prisdorf | Die Hausnummer prangt schon lange an der gelb-weißen Wand der Bilsbek-Schule in Kummerfeld. Eine dekorative Skulptur, auf der der Name der Grundschule für Kummerfeld und Prisdorf steht, gab es bisher allerdings noch nicht – obwohl die Räume bereits vor zwei Jahren bezogen wurden. Das wird sich nun ändern. Die Barmstedter Künstlerin Karin Weißenbacher (50) hat in den vergangenen Monaten für die Schule ein Kunstwerk entworfen, das den Charakter einer Grundschule für die Gemeinden Kummerfeld und Prisdorf widerspiegeln soll.

Bis Ende September soll das drei Meter hohe Kunstwerk vor dem Haupteingang stehen. Ein kleines Modell hat die Bildhauerin gemeinsam mit Schulverbandsvorsteher Rolf Schwarz vorgestellt.

„Ich freue mich, das Kunstwerk bauen zu dürfen“, sagt Weißenbacher und blickt zu Schwarz. Der freut sich schon darauf, dass die Bilsbekschule bald auch von der Straße aus zu erkennen ist. Ihr Objekt aus schwedischem Granit und Stahl wird auf die Hauptstraße ausgerichtet sein, damit es auch von Weitem erkannt wird. In einem Schiff mit Kindern, das die Spitze des Objekts ziert, sind die Wappen beider Schulgemeinden integriert. Am Rand steht der Name der Schule in großen Buchstaben geschrieben. „Das Kummerfelder Wappen weist nach Kummerfeld, und das Prisdorfer Wappen zeigt nach Prisdorf“, erläutert die Künstlerin. In den beiden Flanken spiegelten sich die beiden schulgründenden Gemeinden wider, die wie zwei Pfeiler, die das Kinderschiff gemeinsam tragen, eine starke Basis bilden. Die Grundschule sei außerdem der Ort, an dem die Reise des Lebens beginnt, sagt Weißenbacher – auch deshalb die Symbolik des Schiffs.

Dazu kommt die Nähe zur Bilsbek, dem rechten Arm der Pinnau. Der Bach fließt durch die Gemeinden Ellerhoop, Borstel-Hohenraden, Tornesch und Prisdorf und passt auch symbolisch zur Verbundenheit der Bilsbek-Gemeinden.

„Es war uns wichtig, dass sich beide Gemeinden in dem Kunstwerk wiederfinden“, sagt Rolf Schwarz, Schulverbandsvorsteher. Finanziert wird das Kunstwerk durch beide beteiligten Gemeinden. Fördergelder gab es nicht, sagt Schwarz. 10.000 Euro seien das vorgegebene Budget gewesen, das zur Verfügung stand.

Vor einem Jahr habe der Schulverband erstmals Kontakt aufgenommen mit der Künstlerin und über Ideen gesprochen. Die Tatsache, dass sich in einer Schule zwei Gemeinden wiederfinden, sei das Außergewöhnliche an der Bilsbekschule, erläutert Schwarz. „Dieser Kraftakt spiegelt sich auch in der Installation wider, die Bemühungen, zwei Schulen zu verbinden.“

 

 

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