Grünes Licht für Kunstrasenplatz

Wollen im Jahr 2020 den ersten Kunstrasenplatz mit einem Spiel Prominente gegen Politiker einweihen: SCE-Boss Norbert Schroeder (von links), die Rellinger CDU-Ratsherrn Martin Claussen und Dieter Beyrle, SCE-Geschäftsführer Dirk Förster und Martin Gleitsmann, Dritter Vorsitzender des Sportclubs Egenbüttel.
1 von 2
Wollen im Jahr 2020 den ersten Kunstrasenplatz mit einem Spiel Prominente gegen Politiker einweihen: SCE-Boss Norbert Schroeder (von links), die Rellinger CDU-Ratsherrn Martin Claussen und Dieter Beyrle, SCE-Geschäftsführer Dirk Förster und Martin Gleitsmann, Dritter Vorsitzender des Sportclubs Egenbüttel.

Sportclub Egenbüttel will bis 2023 zwei neue Flächen auf Korkbasis schaffen / Kosten für einen Platz: 750 000 Euro

von
15. September 2018, 16:00 Uhr

14 527,31 Euro lautete gestern der Spendenstand für das Kunstrasenprojekt des Sportclubs Egenbüttel (SCE) am Rellinger Moorweg. Doch nicht nur auf der Homepage des Vereins gehen die Verantwortlichen um Vereinsboss Norbert Schroeder in die Offensive: Während der Sitzung des Ausschusses für Kinder, Jugend und Sport im Rellinger Rathaus unter Vorsitz von Achim Diekmann (Grüne) wurden am Donnerstag die Weichen für das 750 000 Euro teure Projekt gestellt.

Der fraktionsübergreifende Beschluss lautet: „Der Ausschuss hat sich für eine grundsätzliche Planung von zwei Kunstrasenplätzen ausgesprochen. Davon soll zunächst einer realisiert werden. Nach einer Wartezeit von drei Jahren kann der Antrag für den zweiten gestellt werden.“ Der Standort für den Platz für ganzjährigen Betrieb auf dem weitläufigen Gelände steht fest: „Der derzeitige Nebenplatz soll in einen modernen Kunstrasenplatz umgewandelt werden, um den Teams beim SCE auch in den Wintermonaten Trainingsmöglichkeit zu gewährleisten und den Spielbetrieb am Leben zu halten“, sagte Schroeder während eines Vororttermins.

Flankiert von SCE-Geschäftsführer Dirk Förster und Martin Gleitsmann, Dritter Vorsitzender des Sportclubs Egenbüttel, empfing der Spitzenfunktionär im Vorfeld der Sitzung die CDU-Ratsherrn Martin Claussen und Dieter Beyrle. Aus erster Hand wollten sich die Kommunalpolitiker über die wegweisende, langjährig gehegte und geplante Initiative informieren.

Beyrle und Claussen legten sich anschließend ins Zeug: „Die CDU-Fraktion beantragt die Planung und Realisierung von zwei Kunstrasenplätzen am Moorweg. Die aktuell bestehenden Förderwege sehen eine Wartezeit von drei Jahren zwischen zwei Anträgen eines Vereins vor. Wir schlagen daher vor, dass der SCE noch 2018 den Antrag für die entsprechenden Fördermittel für die Realisierung des ersten von zwei Plätzen auf den Weg bringt.“

Nachdem auch die Bedenken der Grünen ausgeräumt waren – der SCE versprach, dass die Plätze nicht auf Mikroplastik-, sondern auf Korkbasis gebaut werden sollen –, stand der Zustimmung nichts mehr im Wege.

Ein Platz kostet 750 000 Euro. Der Gemeindeanteil liegt bei 200 000 Euro, der Verein zahlt zehn Prozent. Mittel aus dem Landesfonds sowie des Landessportverbands decken die Restsumme ab. 15 000 Euro fallen für Bodenproben an, die die Gemeinde bezahlt.

Geld, das gut investiert ist. Davon ist Bürgermeister Marc Trampe (parteilos) überzeugt: „Ich begrüße den politischen Impuls. Mit der Infrastrukturverbesserung wird der SCE zukunftsfähig gemacht.“

www.sc-egenbuettel.de

zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen