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Landesplanung : Grünes Licht für Appens Megaprojekte

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Gespräche mit der Landesplanung waren positiv. Das Gewerbegebiet Hasenkamp kann erweitert, das Baugebiet Bargstücken entwickelt werden.

Appen | Voraussichtlich grünes Licht für zwei Großprojekte: Nach dem Besuch der Kieler Landesplanungsbehörde in Appen sind den Gemeindepolitikern am Montag etliche Steine vom Herzen gefallen. „Die Gespräche sind sehr positiv verlaufen“, erklärte FDP-Fraktionsvorsitzende Jutta Kaufmann. FDP, CDU und SPD sind optimistisch, dass die Erweiterung des Gewerbegebiets Hasenkamp und die Entwicklung eines Baugebietes im Bereich Bargstücken/Op de Lohe nicht an Bedenken aus Kiel scheitern.

Vor allem der Vergrößerung des Gewerbegebiets stand die Behörde aus der Landeshauptstadt vor dem Ortstermin kritisch gegenüber. Auch der Vorstellung des neuen Baugebiets sahen die Appener mit gemischten Gefühlen entgegen. Ein Scheitern der Pläne hätte für Appen fatale Folgen gehabt. „Beide Vorhaben sind für uns von enormer Bedeutung“, betonte Kaufmann. Sie bieten laut der FDP-Politikerin die Möglichkeit, Einnahmen zu generieren und den riesigen Bedarf an Wohn- und Gewerbeflächen zu decken.

Das Gewerbegebiet soll um rund 34.000 Quadratmeter erweitert werden. Davon können 24.800 Quadratmeter von Betrieben genutzt werden. Etwa 30 Betriebe haben bereits Interesse an einer Ansiedlung bekundet, die Mehrzahl davon aus Appen. „Wenn wir unseren Betrieben keine Entwicklungsmöglichkeiten bieten, riskieren wir, dass sie abwandern“, erklärte SPD-Fraktionschef Walter Lorenzen.

Im Baugebiet Bargstücken/Op de Lohe sollen etwa 30 Wohneinheiten entstehen, die an beiden Seiten der Straße Bargstücken errichtet werden. Der rechte Teil würde über den Bargstücken, der linke über den Almtweg erschlossen werden. Für die Anbindung an den Almtweg müssen eventuell Kleingärten weichen. Mit den Betroffenen hat die Gemeinde bereits gesprochen. Die Entwicklung des Baugebiets wird abschnittsweise erfolgen. Lorenzen erklärte, dass die Gemeinde dann endlich die Möglichkeit habe, die Nachfrage junger Familien nach Bauplätzen zu befriedigen.

CDU-Fraktionsvorsitzender Hans-Peter Lütje betonte, dass die Planungen für Gewerbe- und Baugebiet aufgrund des großen Bedarfs zügig abgeschlossen werden müssen. Er hofft, „dass es bereits Anfang 2015 in beiden Fällen zum ersten Spatenstich kommt“.

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erstellt am 16.Mai.2014 | 12:00 Uhr

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