Grüne nach Wahl unter Zugzwang

Verkehrssicherheit Topthema in Halstenbek

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19. Mai 2018, 16:00 Uhr

Vor der Kommunalwahl ist nach der Kommunalwahl: Die „Verbesserung der Verkehrssicherheit in Halstenbek“ haben sich Halstenbeks Bündnis 90/Die Grünen auf die politische Fahne geschrieben. Die Realisierung des Antrags der Ratssitzung vor der Wahl (unsere Zeitung berichtete) dürfte nach dem fulminanten Abschneiden der Grünen am 6.   Mai mit 28,2 Prozent als zweitstärkste Fraktion mit acht Sitzen – die CDU erhielt 9, die SPD 7 und die FDP 3 Sitze – zu entsprechenden Erfolgen führen.

Das sind die Schwerpunkte der Maßnahmen für Verkehrsinfrastruktur und -sicherheit, um der massiven Bautätigkeit sowie dem Bevölkerungswachstum Paroli bieten zu können:
Auf der Feldstraße die Einrichtung eines Parkverbots bei den Eingängen zur GUGS, eines Zebrastreifens und die feste Etablierung von Tempo    10 als Höchstgeschwindigkeit im Schulumfeld.
Überprüfung und gegebenenfalls Anpassung der Regelungen für Fahrradfahrer auf der Hartkirchener Chaussee im Bereich der Schule an der Bek.
Prüfung und Umsetzung von Maßnahmen zur Gewährleistung der Schulwegsicherheit im Ostereschweg. Diese umfassen die Einrichtung eines Fußgängerüberwegs an der Einmündung zur Feldstraße, einen zusätzlichen Bürgersteig sowie die Aufklärung und Schulung der Mitarbeiter der Gemeindewerke Halstenbek.
Einrichtung einer Tempo-30-Zone im erweiterten Umfeld des Kindergartens Holzhüpfer im Eidelstedter Weg sowie der gesamten Königstraße.
Durchführung von Maßnahmen zum Schutz der nicht-motorisierten Verkehrsteilnehmer in der Hauptstraße. Vorrangig sind Maßnahmen zur Einrichtung von sicheren Straßenübergängen auf Höhe des Café Eisstern und der Sparkasse durchzuführen, um die Verkehrssicherheit für alle Personen in diesem Bereich zu erhöhen.
Einforderung der stärkeren Überwachung der Einhaltung der gültigen Verkehrsregeln an der Gustavstraße bei zuständigen Stellen und Aufstellung der Schilder so, dass sie für alle Verkehrsteilnehmer deutlich sichtbar sind.
Die Gemeinde identifiziert zusammen mit Schulen Gefahrenstellen auf Schulwegen und setzt Maßnahmen zur Verbesserung der Schulwegsicherheit um.



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