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Uetersen : Großer Auftritt für die Pixi-Bücher

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Bürgermeisterin Andrea Hansen eröffnet Ausstellung über Pixi-Bücher im Museum Langes Tannen. Die Buchreihe feiert 60. Geburtstag

shz.de von
erstellt am 16.Sep.2014 | 16:00 Uhr

Uetersen | Wer kennt sie nicht, die quadratischen Pixi-Heftchen voller witziger, spannender oder verrückter Geschichten? Seit 1957 begeistern die liebevoll gestalteten Bücher Große, Großgewordene und noch Kleine. Zum 60. Geburtstag veranstaltet das Museum Langes Tannen in Uetersen die Ausstellung „60 Jahre quadratisch, pixi, bunt: 15 Illustratoren gratulieren Pixi“, die am vergangenen Sonnabend Vernissage feierte.

Bürgermeisterin Andrea Hansen eröffnete die Ausstellung mit den Worten: „Wenn man über Pixi spricht, dann spricht man über Kinder.“ Sie selbst sei mit den zehn mal zehn Zentimeter großen Büchern groß geworden. Hansen zitierte aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, die zum 50. Geburtstag 2004 von „penetranter Schlichtheit“ sprach. Dies widerlege die Ausstellung eindeutig: „Sie zeigt die Vielfältigkeit der Künstler.“

Von den 15 Illustratoren sind Skizzen, Storyborads, Reinzeichnungen und auch Computerausdrucke in allen Formaten zu sehen. Darunter Motive von Kapitän Sternhagel, Caro oder auch Pixi selbst. Die Künstler nehmen sich Zeit zum Erarbeiten der Bilder: „Ich denke immer, das sind nur so wenige und dann dauert es immer Monate“, schmunzelte Illustratorin Kerstin Meyer. Museumsleiterin Ute Harms erläuterte zu den Exponaten: „Die ältesten sind von 1989, die neuesten ganz aktuell aus der Jubiläumsedition.“

Zum Geburtstag haben sich bekannte Autoren zusammengetan, um zu dieser Edition beizusteuern. Dazu gehören unter anderem Paul Maar, James Krüss und Cornelia Funke.

Frank Kühne vom Carlson Verlag beeindruckte das Vernissage-Publikum mit Zahlen: „Ich verkaufe zwischen 30 000 und 40 000 Pixi-Bücher – am Tag.“ Er konnte ferner einen großen Erfolg bei einem jetzt entschiedenen Gerichtsverfahren verbuchen: Pixi ist das einzige Buch weltweit mit einem geschützten Format.

Zur Geschichte des Heftchens erzählte er weiter: „Die Idee kam in den 50ern aus England zu uns rüber. Der Titel Pixi kommt vom englischen Wort pixie und bedeutet Kobold.“

Im Herrenhaus geht die Ausstellung weiter. Dort sind auch die fremdsprachigen Ausgaben zu bestaunen. Die wurden zur Verfügung gestellt von Sammlern aus der Region. Für die kleinen Besucher gibt es viele Pixi-Bücher zu entdecken, alle versammelt in einem hölzernen Lesehaus – gemütlich ausgestattet mit Mini-Liegestühlen und Sitzkissen.

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