Uetersen : Große Schau der Langohren

Keine Angst vor Grauen Wienern: Der Lieblingsplatz von Lisa (links) und Inka Maria (beide 3) war der Streicheltisch.
Keine Angst vor Grauen Wienern: Der Lieblingsplatz von Lisa (links) und Inka Maria (beide 3) war der Streicheltisch.

Kaninchenzuchtverein U75 Uetersen präsentiert zum 97. Mal Kaninchen und Meerschweinchen in der Bootshalle am Stichhafen.

shz.de von
10. Juni 2014, 16:15 Uhr

Uetersen | Mehr als 200 Kaninchen, dazu etwa 30 Meerschweinchen – die traditionelle Schau des Kaninchenzuchtvereins (KZV) U75 Uetersen und Umgebung war für Züchter und alle anderen Besucher gleichermaßen Anziehungspunkt. Bereits zum 97. Mal hatte der Verein zur Ausstellung eingeladen. Drei Tage präsentierten die Züchter in der Bootshalle am Uetersener Stichhafen alles rund um die Zucht der kuscheligen Langohren.

Uetersens Bürgermeisterin Andrea Hansen (SPD) und ihre Amtskollegen Karl-Heinz Weinberg (CDU) aus Moorrege sowie Ute Ehmke (Wählergemeinschaft) aus Groß Nordende eröffneten mit dem KZV-Vorsitzenden Karl-Heinz Hörburger die Ausstellung. „In einer Zeit, die von Technik beherrscht wird, gibt uns der Verein etwas, was keine Maschine hervorbringen kann: das Miteinander der Menschen und die Fürsorge für Tiere. Insbesondere die Kinder haben etwas davon, denn sie erlernen so früh wichtige soziale Kompetenzen“, sagte Hansen.

Kleinsilber, Rheinische Schecken, Graue und Blaue Wiener, Deutsche Großsilber und Rote Neuseeländer – die Züchter aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen hatten eine breit gefächerte Auswahl mitgebracht. Gekommen war auch eine Abordnung des Kleintierzuchtvereins aus Uetersens Partnerstadt Wittstock. Eine dreiköpfige Jury des Landesverbands bewertete die Tiere, für die unter anderem Ehrenpreise der Stadt Uetersen, der Gemeinde Heidgraben sowie von Betrieben und Privatleuten aus der Region vergeben wurden. Die jüngsten Besucher der Ausstellung hatten viel Spaß beim Streicheln der kuscheligen Langohren. Für eine Tombola hatten Frauen aus dem Verein selbst gefertigte Handarbeiten gespendet.

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