Arboretum in Ellerhoop : Große Schau der Frühlingsblumen

Keine Angst vor fremden Tieren: Lene (6, rechts) und ihre Schwester Janne (4) durften die Alpakas auf der Narzissenwiese spazieren führen.
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Keine Angst vor fremden Tieren: Lene (6, rechts) und ihre Schwester Janne (4) durften die Alpakas auf der Narzissenwiese spazieren führen.

Das Narzissen- und Päonienfest lockte am Wochenende mehrere tausend Besucher in das Arboretum Ellerhoop-Thiensen.

shz.de von
28. April 2014, 08:45 Uhr

Ellerhoop | 25.000 Pfingstrosen und eine halbe Million Narzissen – das Blütenmeer im Arboretum Ellerhoop-Thiensen war fast ohnegleichen. Rechtzeitig zum traditionellen Narzissen- und Päonienfest standen die Blumen in voller Pracht. „Ich habe seit Wochen den Wetterbericht verfolgt. Man ist so wahnsinnig aufgeregt, ob alles klappt“, sagte Maeve Blohm vom Förderkreis Arboretum, der den Baumpark betreibt und das Fest seit vielen Jahren auf die Beine stellt. Spätestens am Sonnabendmorgen wichen die Sorgenfalten vom Gesicht der Prisdorferin, denn vom azurblauen Himmel strahlte die Sonne und mit ihr die Mienen der Organisatoren um die Wette.

Bereits zum Startschuss um 10 Uhr standen zahlreiche Besucher an der Kasse. Insgesamt mehrere tausend Menschen kamen an den beiden Tagen, um sich an der Blütenpracht zu erfreuen. „Die Narzissen, auch als Osterglocken bekannt, blühen jetzt nur für kurze Zeit“, erläuterte Blohm. Bei den Päonien, auch Pfingstrosen genannt, steht die asiatische jetzt in voller Pracht. Anschließend werden die amerikanischen und später die Bauernpfingstrosen ihre Knospen öffnen.

Etwa 30 Mitarbeiter und ehrenamtliche Helfer des Förderkreises waren am Wochenende im Einsatz: an der Kasse, in der Anlage oder im Café auf der Diele des historischen Münsterhofs. Vor allem für Kinder hatten die Organisatoren ein buntes Programm auf die Beine gestellt. Attraktion waren vier Alpakas, die von den Mädchen und Jungen eine kleine Strecke durch den Park spazieren geführt werden durften. Ein Schmied weihte die Besucher in die Kunst des Handwerks ein, und bei der Tornescher Bildhauerin Wanda Stehr durfte mit Lehm und Farben werkeln. In einer Sanddüne waren Halbedelsteine und Bernsteine versteckt worden, die von den kleinen Schatzsuchern ausfindig gemacht wurden. Wer eines oder mehrere Exemplare von Narzissen oder Rosen mit nach Hause nehmen wollte, fand ein reichhaltiges Angebot vor.

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