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Pinneberger Tageblatt

18. Dezember 2017 | 11:46 Uhr

Grenze überschritten

vom

shz.de von
erstellt am 16.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Julian Willuhn Freie Meinungsäußerung ist ein kostbares Gut. Hitzige Debatten ein wichtiger Teil der Demokratie. Wer eine Wahlentscheidung treffen muss, hat ein Recht auf ein breites Spektrum an Ansichten, leidenschaftlich vorgetragen. Darum ist es richtig, dass die Bieneh Pinneberger Politiker auf Plakaten karikieren darf und Parteizeitungen parodieren kann.

Doch Freiheit bedeutet auch Verantwortung. Nur weil man von Staats wegen (fast) alles darf, heißt das noch lange nicht, dass man auch alles tun muss. Hier ist das Einfühlungsvermögen eines jeden Einzelnen gefragt. Das Zitat eines demokratisch gewählten Poltikers auf diese Weise mit einem Ausspruch des Oberhaupts einer Diktatur gleichzusetzen, überschreitet eine Grenze. Vor allem, wenn es "nur" um die Planung einer Verbindungsstraße geht. Meike Oltmanns-Hase sagt, sie hätte auch Norbert Blüms Rentenversprechen als Vergleich nehmen können. Es wäre wohl die bessere Entscheidung gewesen.

julian.willuhn@a-beig.de

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