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Pinneberger Tageblatt

17. Oktober 2017 | 11:47 Uhr

Gott im Pappbecher: Ein Rezeptvorschlag

vom

shz.de von
erstellt am 21.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Pinneberg | "God to go" hieß das diesjährige Motto des ökumenischen Freiluft-Gottesdienstes der fünf Pinneberger Gemeinden am gestrigen Pfingstmontag. Martje Brandt von der Lutherkirche, Hartmut Riemenschneider von der Kirche am Fahlt, Diakon Guido Nowak von der Pfarrei Sankt Katharina, Uwe Reichenbächer von der Christuskirche und Dorothea Pape von der Heilig-Geist-Kirche begrüßten die etwa 400 Mitglieder aus allen fünf Gemeinden sowie Gäste auf dem vollen Drosteivorplatz, der trotz Regenprognose trocken blieb.

Bei den Vorbereitungen wurde an alles gedacht: Die Band "Flames of Spirit" aus der Rellinger Kirchengemeinde, die kurz zuvor auch auf dem Hamburger Kirchentag sang, sorgte für musikalische Untermalung und begleitete auch den Gesang der Gemeinde.

Unterdessen kümmerten sich Andrea Korth und Hiske Harm um die Kleinen, die während des Gottesdienstes fleißig und mit viel Kreativität "God to go"-Becher bastelten.

Gott im Pappbecher? In der Predigt erklärten Pape und Reichenbächer, was genau sie mit ihrem provokanten Motto sagen wollen. In unserer schnelllebigen Zeit gebe es alles "to go", feinsäuberlich eingepackt in Papier. Jedoch bezieht sich "God to go" nicht auf den obligatorischen Pappbecher, sondern auf das Dabeihaben.

"Der Ort zum Beten ist das Menschenherz, man braucht keinen Tempel und keinen Berg dafür", erklärte Pape den Bibeltext aus dem vierten Kapitel des Johannesevangeliums den sie vorher zitiert hatte. Reichenberger schloss sich an: "Gott ist nicht eingeschlossen hinter Kirchenmauern, wir nehmen ihn unterwegs mit." Zum Beispiel auf einen Spaziergang oder auch bis in das afrikanische Tansania: Gisela Schiffmann kümmert sich mit ihrer Organisation Karibu dort um AIDS-Waisen, das Geld der Kollekte sowie Spenden kommen dieses Jahr ihrem Hilfsprojekt zugute.

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