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Pinneberger Tageblatt

22. Oktober 2017 | 16:02 Uhr

"Gott für unterwegs - God to go"

vom

shz.de von
erstellt am 17.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Pinneberg | 400 Liedzettel waren zu wenig im vergangenen Jahr. Deswegen werden dieses Mal mehr gedruckt. Zum ökumenischen Pfingstgottesdienst auf dem Drosteiplatz in Pinneberg am Montag, 20. Mai, erwarten die fünf Kirchengemeinden, die die Feier traditionell gemeinsam gestalten, wieder mehrere Hundert Besucher. Die Bänke werden - wie immer - voll werden, ist sich Hartmut Riemenschneider sicher. Auch weil - wie fast immer - die Sonne gewiss scheint. Der Pastor der evangelisch-freikirchlichen Kirche am Fahlt ist in diesem Jahr verantwortlich für die Koordination des christlichen Open-Air-Spektakels - und guter Hoffnung, dass das Wetter mitspielt. Als Ausweichort stünde sonst die Christuskirche zur Verfügung.

Ökumenischer Pfingstgottesdienst bedeutet in Pinneberg immer Ökumene im Geist sowie im ganz konkret Praktischen. Denn auch der Altar, die Blumen, die Altardecke, die Bibel und das Kreuz, das Equipment für den Gottesdienst auf dem Drosteiplatz, ist ein bunt zusammengewürfeltes Gemeinschaftswerk. Jede Kirchengemeinde steuert ein eigenes Utensil zur Feier bei.

Das diesjährige Motto heißt "Gott für unterwegs - God to go" und wird von Pastor Riemenschneider so erklärt: "Das Pfingstwunder ist auch ein Kommunikationswunder." Der Heilige Geist sei den verängstigten Jüngern in einem verschlossenen Raum erschienen und habe sie hinausgetrieben, Grenzen zu überwinden, zu den Menschen zu gehen. Daraufhin hätten sie überall gepredigt und verkündet und konnten sich sogar denen verständlich machen, die eine andere Sprache sprachen. Unterwegs sein. Man könne Gott überall anbeten, denn "Gott ist im Menschen und nicht in den Häusern. Entschränkung, auch das ist der Heilige Geist", so der Pastor.

Riemenschneider richtet den Pfingstgottesdienst gemeinsam mit den Kollegen Martje Bandt von der Lutherkirche, Uwe Reichenbächer von der Christuskirche, Dorothea Pape von der Heilig-Geist-Kirche und Diakon Guido Nowak von der katholischen Pfarrei St. Katharina aus. Außerdem wirken neben den Hauptamtlichen noch viele Ehrenamtliche mit. Die Kinder, die anfangs beim großen Geschehen mit dabei sind, gehen später mit Helfern auf die Drosteiwiesen, um unter sich zu feiern. Passend zum Thema werden sie dann Kaffeebecher bemalen, verrät Riemenschneider.

Musikalisch sorgt die Rellinger Band "Flames of Spirit" für die richtigen Töne. Obwohl die Musiker auf dem Kirchentag ordentlich zu tun hatten, fanden sie die Zeit, sich auf Pinneberg vorzubereiten. Und auch hinterher, nach dem Open-Air-Gottesdienst, soll das Zusammensein noch lange nicht zu Ende sein. Die Fünf Gemeinden haben Kuchen gebacken, den sie gemeinsam mit allen Besuchern bei Kaffee und Mineralwasser vernaschen wollen. Der Gottesdienst beginnt um 10.30 Uhr.

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