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Entenrennen : Gemächliches Wettschwimmen auf der Pinnau

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Knapp 3700 Gummitiere kämpften um den Sieg während an Land eine lebensgroße Version sie anfeuerte.

shz.de von
erstellt am 02.Sep.2013 | 12:00 Uhr

3700 Enten lieferten sich ein Rennen auf der Pinnau. Kaum ein Spektakel zuvor hatte so viele Menschen ans Pinnau-Ufer gelockt. Die Präsidentin des Schenefelder Rotarierclubs, Dr. Christina Quellmann, hatte sich zur Feier des Tages sogar selbst als Ente verkleidet. Mitschwimmen durfte sie aber nicht. Das war nur genormten und durchnummerierten Plastikexemplaren erlaubt. Die störten sich auch an einem bisschen Regen nicht. In aller Seelenruhe trieben sie flussabwärts. Ente Nummer 3645 ging nach dem sehr gemächlichen Wettlauf schließlich als Erste durchs Ziel. Ihre stolze Besitzerin, Svenja Depta, hatte damit eine zwölftägige Kreuzfahrt für zwei Personen auf einem Frachtschiff gewonnen.

Das Ganze war eine originelle Wohltätigkeitsveranstaltung der drei Rotarier-Clubs aus Pinneberg, Quickborn und Schenefeld zugunsten der „Tafeln“ für Bedürftige in den drei Städten. Die Bürgermeisterinnen Urte Steinberg (Pinneberg) und Christiane Küchenhof (Schenefeld) waren denn auch des Lobes voll für die Aktion.

Quickborns Stadtoberhaupt Thomas Köppl weilte im Urlaub und konnte deshalb nicht dabei sein. Das kann er aber im nächsten Jahr sicher nachholen, denn ganz überwältigt von der Zuschauerbegeisterung setzte Rotarierchefin Quellmann sofort alle Hebel in Bewegung, auch für 2014 ein solches Rennen auf den Weg zu bringen.

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