Mit interaktiver Karte : Geldsegen aus Kiel für den Kreis Pinneberg

Das Land überweist mehr als 4 Millionen Euro für die Infrastruktur der 49 Kommunen in der Region.

shz.de von
14. April 2018, 12:00 Uhr

Kreis Pinneberg | Es gibt Geld aus Kiel. Und zwar für  jede Gemeinde des Landes. 45 Millionen Euro sind es landesweit. Immerhin rund 4,3 Millionen Euro  davon bekommen die 49 Kommunen des Kreises Pinneberg. Mehr als eine halbe Millionen erhält Elmshorn. Bullenkuhlen muss sich mit 1693 Euro zufrieden geben.

Die Fördergelder für die Kommunen im Überblick:

Bei dem Geld handelt es sich um finanzielle Entlastungsmaßnahmen für die Kommunen. Es ist für die Förderungvon Infrastrukturmaßnahmen vorgesehen. Üblicherweise, so hieß es im Kieler Innenministerium, würden die Kommunen 30 Millionen Euro erhalten. Die Landesregierung habe die Summe um 15 Millionen aufgestockt. Damit solle den Kommunen der mögliche Verzicht auf die Straßenausbaubeiträge erleichtert werden, so die Auskunft aus der Kreisverwaltung.

Zusätzliche 15 Millionen zum Ausgleich

Die Kommunen dürfen darauf verzichten, Bürgern Beiträge zum Ausbau der Straße, an der sie wohnen, abzuknöpfen. Sie müssen es nicht. Machen die Kommunen von dieser Möglichkeit Gebrauch, haben sie  Einnahmeverluste. Und um diese zum Teil auszugleichen, gibt es landesweit die zusätzlichen 15 Millionen Euro.

Drei Jahre lang zahlt das Land die Summe von 45 Millionen Euro. Wie es danach weitergeht ist offen, hieß es im Ministerium. Mehrere Kommunen im Kreis Pinneberg, unter anderem Elmshorn,  haben bereits beschlossen, keine Straßenausbaubeiträge mehr zu erheben.

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