Geisternetze aus deutscher Ostsee geborgen

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shz.de von
09. September 2014, 13:42 Uhr

Erstmals haben Taucher vor der deutschen Ostseeküste verloren gegangene Fischernetze – sogenannte Geisternetze – geborgen. Die nicht verrottbaren Kunststoffnetze hätten sich in den vergangenen Jahrzehnten an alten Wracks verfangen und würden dort zur tödlichen Falle für andere Meeresbewohner. Zudem setzten die Netze feinste Mikropartikel frei, die in die Nahrungskette gelangen können, wie es von Deutschen Meeresmuseum Stralsund hieß. Bislang wurden an zwei Wracks vor Rügen rund eine Tonne Netze aus dem Wasser geholt.

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