Pinnenerg : Gegen Wohnbebauung im Rehmenfeld

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05. März 2015, 11:39 Uhr

Pinneberg | „Die Wirtschaftsgemeinschaft Pinneberg begrüßt grundsätzlich, dass im Rehmenfeld ein neues Gewerbegebiet entstehen soll. Genau an dieser Stelle macht Gewerbe Sinn, die Anbindung an S-Bahn und Busse sowie zur BAB 23 ist nahezu perfekt“, teilt der Vorstand der Wirtschaftsgemeinschaft Pinneberg in einer Pressemitteilung mit.

Gegen Planungen, dort auch Wohnbebauung anzusiedeln, spricht sich der Vorstand aus. Das mache wirtschaftlich gesehen für Pinneberg überhaupt keinen Sinn. „Es gibt unserer Ansicht nach keinen wirklichen Mangel an Wohnraum, derzeit werden etwa 200 Häuser und Wohnungen zum Kauf und zur Miete in Pinneberg angeboten. In den kommenden Jahren entsteht zusätzlicher Wohnraum auf dem Gelände des alten Kreishauses, der Kaserne und auf vielen anderen Flurstücken in unserer Stadt“, argumentiert die Wirtschaftsgemeinschaft. Auch in den Umlandgemeinden wie Rellingen (Wohncarree Holstenstraße und Neubaugebiet Rellinger Wiese) sowie in Borstel-Hohenraden entstünden weiterhin viele kleine Neubaugebiete, so die Wirtschaftsgemeinschaft.

Sie regt alle Beteiligten aus Politik und Verwaltung an, noch einmal über die Aufteilung der Rehmenfeld-Fläche nachzudenken und den Wunsch der Wirtschaftsgemeinschaft, dort einen großen Anteil an Gewerbeflächen zu planen, zu berücksichtigen. Der Verein schlägt außerdem vor, die neuen Gewerbeflächen im Gehrstücken, die im Flächennutzungsplan dargestellt sind, zügig zu erschließen. „Wenn über zu niedrige Einnahmen auch aus der Gewerbesteuer geklagt wird, muss auch konsequent gehandelt werden, um diese zu verbessern“, so die Wirtschaftsgemeinschaft Pinneberg.

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