Gefeuert: Werkleiterin klagt gegen Stadt

Silkata Sahin-Adu ist seit 2014 Leiterin des Kommunalen Servicebetriebs Pinneberg (KSP).
Silkata Sahin-Adu ist seit 2014 Leiterin des Kommunalen Servicebetriebs Pinneberg (KSP).

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06. April 2017, 15:33 Uhr

Weil sie für ein nicht genehmigtes Fachseminar zum Thema Friedhof angeblich verbotenerweise 160        Euro abgerechnet hat, wurde Bauhofchefin Silkata Sahin-Adu fristlos gekündigt (unsere Zeitung berichtete). Jetzt geht sie gegen die Stadt Pinneberg vor. Ihr Anwalt hat die Klage bereits auf den Weg gebracht. Es geht um Wiedereinstellung von Sahin-Adu und um ein Schmerzensgeld, weil ihr guter Ruf während der vergangenen Wochen in Mitleidenschaft gezogen wurde. Brisant: Offiziell wurde Sahin-Adu, die sich auch um den Schulbau gekümmert hat, der Grund ihrer Kündigung bis heute nicht mitgeteilt. Nach ersten Einschätzungen wird der Fall Ende April/Anfang Mai vor dem Arbeitsgericht verhandelt. Der Rauswurf war auch indirekt gestern Abend Thema in der Ratsversammlung während einer Aktuellen Stunde, die auf Antrag der Fraktion Grünen & Unabhängige auf die Tagesordnung gesetzt worden ist. Befürchtet wird eine Verzögerung bei der Schulbausanierung. Seite 3

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