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Pinneberger Tageblatt

20. September 2017 | 04:16 Uhr

Gefeierte Stars beim Festival

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Premiere: Erstes Internationales Musikfest Hamburg läuft vom 9. Mai bis 15. Juni an vielen Spielorten

shz.de von
erstellt am 24.Apr.2014 | 15:34 Uhr

Die Hamburger Orchester, international gefeierte Stars wie Anna Netrebko, Pianistin Maria João Pires und Bariton Matthias Goerne und Weltklasseorchester wie das Koninklijk Concertgebouworkest Amsterdam oder das Orchestra Mozart machen Hamburg zu einer strahlenden Festivalstadt. „Verführung“ lautet das Motto der ersten Ausgabe des Musikfests.

Das 1. Internationale Musikfest Hamburg umfasst neben großen Orchesterkonzerten, konzertanten Opernaufführungen und einer Reihe mit zeitgenössischer Musik eine Schubertiade, eine „Nightline“ mit Avantgarde-Pop-Konzerten sowie die Reihe „Jazz, World & Co“. Darüber hinaus sind musikalische Aktionen geplant. Bei einem Tag der offenen Tür mit Open-Air-Konzerten wird die Elbphilharmonie musikalisch erlebbar (17./18. Mai).

Den Festival-Auftakt gestaltet am 9. Mai das NDR Sinfonieorchester mit der portugiesischen Pianistin Maria João Pires und Beethovens Klavierkonzert Nr. 2 sowie einer Erstaufführung der fünfsätzigen Hamburger Fassung von Mahlers Symphonie Nr. 1. Weitere Orchesterhöhepunkte: das Koninklijk Concertgebouworkest Amsterdam (10. Mai), die Philharmoniker Hamburg mit Pianist Louis Lortie (11./ 12. Mai), die Münchner Philharmoniker mit Sopranistin Anja Harteros (21. Mai) sowie das Orchestra Mozart mit dem Arnold Schoenberg Chor (7. Juni). Die Programme dieser Reihe reichen von Richard Strauss‘ „Macbeth“ über Zemlinskys „Die Seejungfrau“ bis zu Mendelssohns „Sommernachtstraum“.

Bei „Oper konzertant“ glänzen unter anderem die Hamburger Symphoniker in Humperdincks „Die Königskinder“ (18. Mai) sowie das NDR Sinfonieorchester mit Bartóks „Herzog Blaubarts Burg“ (15./18.Mai). Mit einem Paukenschlag beschließt das NDR Sinfonieorchester am 15. Juni das Festival: mit Gounods „Faust“ und Anna Netrebko, Erwin Schrott und Charles Castronovo in den Hauptrollen.

In der Reihe „Zeitgenössische Musik“ gelangt Georg Friedrich Haas‘ Kammeroper „Bluthaus“ zur szenischen Aufführung (6./7. Juni). Weiterhin gastieren unter anderem das Ensemble Resonanz (3. Juni) und das umjubelte Quatuor Diotima (4. Juni). In der „Schubertiade“ gibt es Kammermusikkonzerte unter anderem am 12. Mai mit dem Artemis Quartett und Gautier Capuçon, am 19. Mai mit Renaud Capuçon und David Kadouch sowie am 25. Mai mit Tanja Becker- Bender und Niklas Schmidt. Außerdem gibt es Liederabende mit dem deutschen Bariton und Schubert-Experten Matthias Goerne – am Klavier begleitet von Christoph Eschenbach und Piotr Anderszewski (26./28. Mai und 2. Juni). Maria João Pires gibt am 13. Juni einen ihrer raren Klavierabende.

> www.musikfest-hamburg.de

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