Gefäßzentrum erhält hochmoderne Medizintechnik

Dr. Claas Schulze (von links), Oberarzt Allgemein, Viszeral- und Gefäßchirurgie, Dr. Oliver Hader, Chefarzt Innere Medizin und Gefäßchirurg Dr. Christof Nickel an der neuen Angiografie-Anlage im Gefäßzentrum des Regio-Klinikums Elmshorn. pe
Dr. Claas Schulze (von links), Oberarzt Allgemein, Viszeral- und Gefäßchirurgie, Dr. Oliver Hader, Chefarzt Innere Medizin und Gefäßchirurg Dr. Christof Nickel an der neuen Angiografie-Anlage im Gefäßzentrum des Regio-Klinikums Elmshorn. pe

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07. Januar 2013, 01:14 Uhr

Elmshorn | Seit sechs Wochen steht die neue Angiografie-Anlage im Regio-Klinikum Elmshorn und macht damit das Gefäßzentrum zu einem hochmodernen Diagnostik- und Behandlungszentrum. Bislang wurden 150 Patienten untersucht und behandelt.

Mit der neuen Angiografieanlage können Blutgefäße auch dreidimensional auf hochauflösenden Bildschirmen dargestellt werden. Noch kleinere Gefäße, als bislang möglich, können jetzt besser erkannt werden. 500 000 Euro investierte die Geschäftsführung in die Medizintechnik.

"Mit der neuen Anlage können wir die Behandlungsqualität erhöhen und damit auch die Sicherheit für Patienten und Mitarbeiter", sagt Dr. Oliver Hader, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Leiter des Gefäßzentrums am Regio-Klinikum Elmshorn. Ein weiterer Vorteil des neuen Geräts ist die Minimierung der Strahlenbelastung für den Patienten und die Mitarbeiter. "Das ist für uns ein Quantensprung vergleichbar mit der Entwicklung vom Röhrenfernseher zum Flachbildschirm", sagt Hader.

"Unser Ziel ist es, an den Standorten die Kompetenzen zu stützen und die Qualität der medizinischen Versorgung und die Sicherheit für die Patienten zu erhöhen", sagt Dr. Thorsten Wygold, Ärztlicher Direktor der Regio-Kliniken.

Dr. Oliver Hader leitet seit dem 1. Januar 2004 das Gefäßzentrum am Klinikum Elmshorn.

Im Gefäßzentrum am Regio-Klinikum Elmshorn werden Gefäßerkrankungen wie Aussackungen der Bauchschlagader (Bauchaorten aneurysma) oder Verengungen der Halsschlagader gemäß den Leitlinien der Deutschen Gesellschaften für Angiologie und Gefäßchirurgie behandelt. Beide Fachgesellschaften haben das Gefäßzentrum dafür im vergangenen Jahr zertifiziert. Diese lebensgefährlichen Verengungen können mit modernsten Mikro-Instrumenten beseitigt werden.

"Wir bieten umfassende Behandlungsmöglichkeiten für fast alle Gefäßerkrankungen, wie Gefäßerweiterung mit einem Ballonkatheter oder das Einsetzen von Stents (Gefäßprothesen). Das Besondere ist, das im Gefäßzentrum spezialisierte Ärzte aus Chirurgie, Innerer Medizin und Radiologie gemeinsam das Vorgehen der Diagnostik und Therapie festlegen. Durch diese enge Zusammenarbeit wird für den Patienten die optimale Behandlung seiner individuellen Erkrankung garantiert", sagt Dr. Oliver Hader im Gespräch mit dieser Zeitung.

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