zur Navigation springen
Pinneberger Tageblatt

26. Juni 2017 | 13:59 Uhr

Gags, Geld und Lebensweisheiten

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Comedy ClubFünfte Auflage der Stand-Up-Veranstaltung im Juks

Die Witze reichten vom simplen Männerhumor à la Silikonbrüste-Mozarella-Vergleich bis hin zu spannenden Lebenserfahrungen, die sich ähnlich einer Amazon-Bestellung verhielten. Aber für eines reichten sie vor allem: für den guten Zweck. Mit einer Spende von 4000 Euro, die der Pinneberger Round Table noch an dem gleichen Abend an die Schenefelder Tafel überreichte, tat das Publikum nicht nur etwas für die Lachmuskulatur – sondern eben auch für ehrenamtliches Engagement.

„Die Veranstaltung war ein großer Erfolg“: So lautete das Feedback von Round-Table-Präsident Matthias Kurre nach dem Witz-Gefecht im Juks. Aber nicht nur die gespendete Summe konnte sich sehen lassen. Auch das Publikum war heiß auf den Abend – und das nicht nur wegen der stickigen Luft im Veranstaltungsraum.

Gleich fünf Stand-Up-Comedians bedienten die unterschiedlichsten Geschmäcker der Besucher. Während der ersten Runde gab es umfangreiche Einblicke in den Alltag eines Friseurs. Dennis Grundt wollte die Schenefelder darüber aufklären, dass in dieser Branche nicht gleich alle Männer schwul sein müssen – schließlich mache er „auch Kinder“, wenn die Kundin fragt.

Nach ihm kam der Lübecker Comedian Benni Stark auf die Bühne, der jüngst mit dem Star Chris Tall auf Tour war. Von ihm konnten die Schenefelder alles Spannende um die Einkaufserlebnisse in der Herrenabteilung erleben – besonders dann, wenn es um Hochzeitsanzüge geht. Da kann es dann schnell mal vorkommen, dass die gesamte Herrenabteilung auf dem Arm der Braut landet. Schließlich muss der perfekte Anzug gefunden werden.

Mit seinem „Promi-Tourette“ ließ Thorsten Bär gleich mehrere Personen auf der Bühne stehen: So waren auf einmal Bundestrainer Joachim Löw, Fußballstar Lukas Podolski und Reiner Calmund auf der Bühne. Und typisch „Kalli“ wurden natürlich besonders die „lecker Frikadellchen“ gelobt.


Lebenstipps für das Älterwerden


Wer sich allerdings Sorgen um das Älterwerden machte, der war bei Heino Trusheim genau richtig. Der 46-Jährige, der – seiner Ansicht nach – viel zu schnell Mitleid aus dem Publikum bekam, als er das Alter nannte, verglich den Werdegang des Lebens mit einer Amazon-Bestellung. „Mit 20 wird bestellt, was man will, mit 40 bekommt man dann das Paket und denk sich: Das habe ich nicht bestellt“, so seine Weisheit. Als kleines Bonbon gab es dann noch ein paar hilfreiche Infos aus dem Pärchenalltag Verheirateter. Und die Info, wie wichtig doch der Schutz der Intimsphäre auf dem stillen Örtchen ist.

Das große Finale bestritt der Engländer Don Clarke, der über die Unanehmlichkeiten des Älterwerdens ebenso aufgriff, wie den Kampf am Imbiss mit der letzten Pommes im Ketchup-Bad. Passend dazu gab es vom Stand-Up-Comedian auch gleich die dazugehörige Weisheit, wenn es ums abnehmen geht: „Man muss zunehmen, um abzunehmen. Denn um abzunehmen, muss man erstmal zunehmen“, so der Engländer. Aber Obacht ist geboten: „Man muss die Kurve bekommen. Ich habe sie gesehen – aber dran vorbeigefahren. Mein Kopf sagte schon dreimal: Bitte wenden. Aber leider war da wieder die nächste Imbiss-Bude“, so die Teufelskreis-Beschreibung von Don Clarke.

Am Ende gab es dann die große Enthüllung der Spendenhöhe für die Schenefelder Tafel, die der Vorsitzende Mathias Schmitz dankend entgegennahm.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen