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Pinneberger Tageblatt

14. Dezember 2017 | 07:49 Uhr

Quickborn : Gänsehaut in der Marienkirche

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Hasloher Chor „Black Rose Gospel“ sorgt für furioses Abschlusskonzert zum Eulenfest. Dringend männliche Unterstützung gesucht.

shz.de von
erstellt am 22.Sep.2015 | 16:15 Uhr

Quickborn | Mit einem Konzert endete am Sonntagnachmittag das Eulen- und Schützenfest in Quickborn. Der Chor „Black Rose Gospel“ aus Hasloh hatte in die Marienkirche am Christian-Frederik-Hansen-Platz eingeladen. Das Ensemble unter der Leitung von Kai Schnabel feierte bei der Gelegenheit sein 15-jähriges Bestehen und hatte Verstärkung mitgebracht. Der Gospelchor „Colors of Grace“ unter der Leitung von Dorothea Dreessen war aus Bornhöved, 20 Kilometer nördlich von Bad Segeberg, angereist. Unterstützt wurden die Sänger von Michel Bückling an den Percussions.

Alle Plätze der Kirche waren besetzt, als es los ging. Zunächst bot der Hasloher Chor einen Ausschnitt aus seinem Repertoire dar. Stimmungsvoll schon der Auftakt mit „Soon and very soon“. Es folgten viele eingängige Melodien, bei denen auch das Publikum nicht still sitzen konnte. Die Zuschauer klatschten, sangen mit und trampelten nach Aufforderung auch mal mit den Füßen.

Nach 20 Minuten übernahm „Colors of Grace“. Der Chor, der aus 35 Mitgliedern besteht, war mit zehn Sängerinnen und ihrem einzigen Sänger angereist. 30 Minuten lang unterhielten sie das Publikum mit ihren Darbietungen, darunter der Song „Let us stand hand in hand“, in dem es heißt: „Together we are strong“ („gemeinsam sind wir stark“). Beim abschließenden „Lord of the Dance“ war dann noch mal kräftig Mitmachen angesagt.

„Black Rose Gospel“

Danach übernahmen wieder Mitglieder von „Black Rose Gospel“ das Zepter und stellten einige afrikanische Lieder vor. Zum Abschluss sangen dann beide Chöre gemeinsam. Bei „Somebody is knocking at your door“ kam Gänsehautfeeling auf. Mit „Oh happy day” ging das Konzert nach knapp 100 Minuten zu Ende. Unter kräftigem Applaus zogen die Sänger aus der Kirche aus. Anschließend wurde noch im Gemeindehaus mit den Besuchern gefeiert. Dafür hatten die Hasloher einen kleinen Imbiss vorbereitet.

Allein 200 Muffins und vier Bleche Pizzabrot hatte Karin Deuticke-Thies gebacken. Gemeinsam mit Monika Dieckmann war sie für die Organisation verantwortlich. Ihr Dank ging an alle Spender, die das Event unterstützten. Haslohs Bürgermeister Bernhard Brummund (SPD) erinnerte in seiner kurzen Ansprache an die Anfänge des Chors, der von Elena Stahl gegründet worden war. Auch die stellvertretende Bürgermeisterin von Quickborn, Astrid Huemke (SPD), zeigte sich begeistert: „Man merkt, dass die Sänger richtig Spaß haben“.

Die Hasloher Sänger suchen dringend männliche Unterstützung. Geprobt wird immer mittwochs von 20 bis 21.30 Uhr in der Hasloher Kirche im Mittelweg 2. „Die Männer kommen alle in den Recall“, versprach Chorleiter Schnabel augenzwinkernd.

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