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Bönningstedt : Fußballer vom Vorstand geehrt

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Der SV Rugenbergen hat bei seiner Hauptversammlung kritisiert, dass die Volkshochschule mit ihm in Kritik tritt.

Bönningstedt | Damit hatte wohl kaum jemand gerechnet: Bei den 13. Herren Hallenmasters konnten die Fußballer des SV Rugenbergen (SVR) den Sieg erringen. „Die Mannschaft ist seit vielen Jahren erfolgreich und ist ein Aushängeschild für den SVR“, sagte Rolf Lammert, Zweiter Vorsitzender des Vereins, während der Jahreshauptversammlung.

Um diese Erfolge gebührend zu feiern, wurden die Fußballer sowie die Trainer und Betreuer an diesem Abend geehrt. Sie erhielten alle eine Urkunde. Außerdem konnten sie sich über einen Gutschein für ein Mannschaftsessen im Restaurant freuen.

Ebenfalls auf der Tagesordnung stand der Bericht des Vorsitzenden Peter Böge. „Wir haben bereits im letzten Jahr damit begonnen, die Rasenpflege selbst zu übernehmen und es nicht mehr von der Gemeinde machen zu lassen“, so Böge. Des Weiteren wurden umfangreiche Sanierungen in der Anlage vorgenommen. „Das Resultat ist kaum vergleichbar mit dem vorigen Zustand“, sagte Böge. Auf den SVR kämen in der nächsten Zeit schwierigere Zeiten zu. Das Problem sei der fehlende Haushalt von Bönningstedt. „Es wird immer mehr zu einer erhöhten Belastung der einzelnen Mitglieder kommen“, sagte Michael Riethmüller, Kassenwart. Man dürfe sich nicht mehr auf die Unterstützung der Gemeinde verlassen, da diese wegfallen könnte. Als Kritikpunkt wurde die Konkurrenz der Volkshochschule (VHS) angesprochen. Viele Sportarten des SVR würden ebenfalls von der VHS angeboten, was bei den Mitgliedern und Trainern auf Unverständnis stößt. Zwar kann der Verein insgesamt 1257 Mitglieder vorweisen, jedoch stagniert diese Zahl. „Das kann doch nicht sein. Ich weiß langsam nicht mehr, wie ich noch weitere Mitglieder für uns gewinnen kann“, sagte Gisela Voigt, Spartenleiterin Tanzen. Ein Brief soll an den Landessportverband geschrieben und auf das Problem hingewiesen werden.

An diesem Abend gab es noch eine Überraschung: Karate-Trainer Carsten Kulick wird nicht mehr zu Verfügung stehen. „Ich muss aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten. Ich hab es zehn Jahre lang gemacht und es fällt mir nicht leicht“, so Kulick.

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erstellt am 23.Mär.2015 | 16:00 Uhr

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