Quickborner Strasse : Fuß vom Gas in Borstel-Hohenraden

Der Unmut der Borstel-Hohenradener über zu schnelles Fahren ist an unterschiedlichen Schildern in der Gemeinde zu erkennen.
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Der Unmut der Borstel-Hohenradener über zu schnelles Fahren ist an unterschiedlichen Schildern in der Gemeinde zu erkennen.

Kreis und Land finden eine Lösung für die Quickborner Straße: Autofahrer müssen bald langsamer fahren. Kommt als nächstes Tempo 30 vor der Schule?

shz.de von
19. April 2014, 14:00 Uhr

Borstel-Hohenraden | In Borstel-Hohenraden müssen Autofahrer demnächst zumindest auf einem Teil der Quickborner Straße vom Gas gehen. In der bisherigen 70er-Zone zwischen den Ortsteilen Borstel und Hohenraden sind demnächst nur noch 50 Kilometer pro Stunde zugelassen.

Zu verdanken ist die in der Gemeinde erhoffte Geschwindigkeitsreduzierung Schleswig-Holsteins Wirtschafts- und Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD). Der hatte in einem Schreiben an den zuständigen Kreis Pinneberg vorgeschlagen, dass der Abstand zwischen den beiden Ortsteilen verringert wird. Dafür rücken die Ortsschilder näher zusammen. Dadurch sei die freie Strecke zwischen Borstel und Hohenraden zu kurz, um weiter Tempo 70 zuzulassen, erklärte Kreissprecher Marc Trampe. „Die Maßnahme wird zeitnah umgesetzt“, versprach Trampe.

Noch nicht endgültig perfekt ist dagegen die ebenfalls von Meyer vorgeschlagene 30er-Zone vor der Schule. Grundsätzlich begrüßt der Kreis den Vorschlag. Eine sofortige Umsetzung verhindern laut Trampe allerdings ausgerechnet Bestimmungen des Landes. Die lassen zum Schutz der Schüler nur eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 Stundenkilometer oder eine Ampel zu. Beides zusammen ist nicht möglich.

Da an der Quickborner Straße bereits eine Ampel steht, wäre Tempo 30 also eigentlich nicht möglich. Trampe geht jedoch davon aus, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Er ist optimistisch, dass Kreis und Land gemeinsam eine Lösung finden, um die in Borstel-Hohenraden gewünschte 30er-Zone vor der Schule realisieren zu können.

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