Fünf Posaunen und viel Rhythmus

Der fette Sound einer Bigband: Posaunen sind Trumpf.
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Der fette Sound einer Bigband: Posaunen sind Trumpf.

Das Ensemble Luftzug präsentiert eine bunte Mischung aus Jazz-Standards, Latin und Funk

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30. Juli 2015, 12:07 Uhr

Der Countdown für das Musikfestival läuft: Während des Pinneberger SummerJazz-Festivals vom 6. bis 9. August, dessen Medienpartner der A.Beig-Verlag ist, sind die ganzen Spielarten der Jazzmusik zu hören. Auch einige Geheimtipps sind dabei. Das Ensemble „Luftzug“ spielt am Sonntag, 9. August, ab 17 Uhr auf Bühne zwei.

Dass die Posaune, die im Kontext vieler Bands oft in zweiter Reihe steht, selbst beim virtuos gespielten Bebop ein gleichberechtigtes Soloinstrument neben dem Saxophon und der Trompete sein kann, hat J.J. Johnson in den 1950er Jahren bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt. So haben sich bei „Luftzug“ mehrere Musiker aus dem norddeutschen Raum zusammengetan, um nur mit Posaunen den fetten Sound einer Bigband zu erzeugen. „Die Idee ist natürlich nicht neu, aber im Lauf der Jazzgeschichte nur selten aufgegriffen worden“, weiß Dr. Ralph Kricke vom Förderverein SummerJazz Pinneberg. Der Initiator von „Luftzug“, Karsten Bastian, musste sich weltweit auf die Suche nach Arrangements begeben, um ein Konzertprogramm für fünf Posaunen und Rhythmusgruppe auf die Beine zu stellen. Herausgekommen ist ein gutgelauntes, spielfreudiges Ensemble, das eine bunte Mischung aus Jazz-Standards, Latin und Funk zum Besten gibt.

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