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Pinneberger Tageblatt

19. Oktober 2017 | 04:10 Uhr

Fuchs geht und mit ihm eine Ära

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Nach 28 Jahren hört der Pinneberger Stadtwerke-Chef auf / Der neue Geschäftsführer Sven Hanson kommt von Norderney

von
erstellt am 19.Mär.2016 | 16:00 Uhr

Fast genau 28 Jahre ist es her, da trat Henning Fuchs (Foto) sein Amt als Geschäftsführer der Pinneberger Stadtwerke an. Im Sommer 2016 hört er auf, Fuchs geht in den Ruhestand. Wer seine Nachfolge antritt, steht schon fest: Die Tinte trocknet quasi noch auf dem Arbeitsvertrag. Sven Hanson unterschrieb ihn am Donnerstagabend nach der Ratsversammlung. Und Hanson kennt sich aus mit Wasser, Strom und allem was dazu gehört. Er ist seit sechs Jahren als Geschäftsführer der Stadtwerke auf Norderney tätig.

Gesucht und gefunden wurde Hanson durch einen eigens gegründeten Ausschuss der Stadtwerke-Gesellschaften. Das Auswahlverfahren begann bereits Mitte September vergangenen Jahres. 70 Personen haben laut Fuchs Interesse an dem Pinneberger Posten gehabt. Sechs Bewerber haben sich dem Gremium persönlich vorgestellt. „Da war ich selbst aber nicht dabei, das wollte ich nicht“, sagt der 65-jährige Fuchs. Aus Gründen der Diskretion fanden die Bewerbungsgespräche nicht in Pinneberg statt. Stattdessen traf man sich in einem Hotel in Uetersen.

Hanson hat eine duale Ingenieursausbildung im technischen und betriebswirtschaftlichen Bereich. Vor seiner Tätigkeit auf Norderney war er viele Jahre als Vertriebsleiter für einen Energiekonzern tätig. Er wird alle Posten von Fuchs übernehmen. Der scheidende Geschäftsführer wird ihn im Juli einarbeiten.

Als Fuchs im April 1988 seinen Job in Pinneberg antrat, seien die Stadtwerke „der Pleite näher als dem Ruhm“ gewesen. „Jetzt gehören sie zu den wirtschaftlich stärksten in ganz Deutschland“, sagt Fuchs, der nach eigener Aussage auch der dienstälteste Stadtwerke-Geschäftsführer in Schleswig-Holstein ist. Vom Timmendorfer Strand kam er mit 37 Jahren in die Kreisstadt. Kinder hat er keine. „Die Stadtwerke waren die letzten 28 Jahre lang mein Kind“, sagt Fuchs ein wenig wehmütig.Im Ruhestand wolle er sich wieder mehr dem Sport widmen.

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