Freude über neuen Chemiesaal

Hier wird ab sofort wieder unterrichtet:  Fachleiterin Dorit Richter und Schulleiter Thomas Gerdes im renovierten Chemieraum.
Hier wird ab sofort wieder unterrichtet: Fachleiterin Dorit Richter und Schulleiter Thomas Gerdes im renovierten Chemieraum.

Erste Renovierungsmaßnahme an der Grund- und Gemeinschaftsschule abgeschlossen / Stadt investiert zirka 150 000 Euro

shz.de von
26. Februar 2014, 16:00 Uhr

Ein erster Schritt ist getan. Beim Tag der offenen Tür konnte Thomas Gerdes, Leiter der Grund- und Gemeinschaftsschule Pinneberg (GuGS), den Eltern bereits den neuen Chemiesaal seines Hauses zeigen. „Unsere größten
Nöte bei den Räumen für Naturwissenschaften werden damit etwas gelindert“, so der Schulleiter. Seit September 2013 hatte der Kommunale Servicebetrieb der Stadt (KSP) den Saal von Grund auf saniert, der Raum war in dieser Zeit komplett gesperrt. Kosten: Zirka 150 000 Euro. Der Großteil der Installationen für Versuche und Experimente ist nun in der Decke untergebracht, der Raum verfügt über ein portables Whiteboard und einen mobilen Abzug. „Der Saal ist jetzt sehr variabel nutzbar“, betont Gerdes. Moderner Chemieunterricht sei endlich möglich. „Die Schüler sind jedenfalls begeistert.“

Jetzt hofft der Schulleiter auf eine möglichst rasche Umsetzung der nächsten Sanierungsschritte. „Die Räume für Biologie, Physik und Naturwissenschaften müssen ebenfalls angepackt werden.“ Dort sei der Arbeitsaufwand aber nicht so hoch wie beim Chemiesaal. Außerdem müsse die Umwandlung des Lehrschwimmbeckens in Räume für die Schulsozialarbeit in Angriff genommen werden und die Verwaltungsräume müssten ebenfalls renoviert werden. Gerdes: „Dafür muss erstmal der Haushalt freigegeben werden – wir hoffen trotzdem, dass es 2014 losgehen kann.“ Kein Verständnis hat Gerdes dafür, dass KSP-Chef Jan Gawryluk keinen neuen Vertrag von der Stadt erhalten soll. „Er hat das gut gemacht und hinterlässt erstmal eine Lücke – und das in Zeiten großen Handlungsbedarfs.“

Gerdes und sein Team planen derweil schon für die Zeit nach Abschluss der Sanierungsmaßnahmen. Die Vision des Rektors: Ein Schulgarten soll angelegt werden. „Wir denken an einen Teich und planen auch Hühner in der Schule zu halten.“

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