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Kreis Pinneberg : Frank Homich wird neuer Kreiswehrführer

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Mit 127 von 158 Stimmen setzte sich der bisherige stellvertretende Kreisbrandmeister gegen den Gegenkandidaten durch.

Kreis Pinneberg | Der Wedeler Feuerwehrmann Frank Homrich (57) wird im Januar den Posten des Kreiswehrführers übernehmen. Dies entschieden die Delegierten der 54 im Kreisfeuerwehrverband Pinneberg zusammengeschlossenen Feuerwehren am Mittwochabend in einer außerordentlichen Versammlung. Mit 127 von 158 Stimmen setzte sich der bisherige stellvertretende Kreisbrandmeister gegen den Gegenkandidaten Lars Breckwoldt (31) aus Hasloh durch.

Beide Kandidaten hatten vor der Abstimmung die Möglichkeit, sich den Delegierten vorzustellen. Homrich formulierte dabei sein Ziel: „Den Kreisfeuerwehrverband gemeinsam mit allen Vertretern der Wehren innovativ und zukunftsorientiert zu führen.“ Breckwoldt hingegen wollte das Thema Ausbildung weiter forcieren sowie die Jugendarbeit stärken. „Eine Einarbeitungszeit muss dem Wahlsieger zugestanden werden“, appellierte Breckwoldt an die Versammlung. Die Gesandten der Wehren aus dem Kreis Pinneberg wählten ihren Vertreter für die nächsten sechs Jahre in geheimer Wahl.

„Mir ist ein riesen Stein vom Herzen gefallen. Ich freue mich unendlich“, sagte Homrich, nachdem der amtierende Kreiswehrführer Bernd Affeldt das Wahlergebniss verkündete. „Ich würde mir wünschen, dass wir weiter zusammenrücken“, so Homrich. Er sehe den Kreisfeuerwehrverband nicht nur als Dachverband, sondern auch als Solidargemeinschaft aller großen und kleinen Wehren an. Das Amt sei ihm eine Herzensangelegenheit. Bereits seit 2010 konnte Homrich als Stellvertreter seines Vorgängers Erfahrungen sammeln. „Sie springen nicht ins kalte Wasser. Ich bin überzeugt, dass der Übergang reibungslos funktionieren wird“, sagte Landrat Oliver Stolz.

Affeldt kandidierte nach zwei Amtsperioden und zwölf Jahren nicht mehr. „Wo ist die Zeit geblieben?“, fragte er und betonte, dass es auch ein Leben nach der Feuerwehr gebe. Seinem Nachfolger überreichte er einen Blumenstrauß. „Die Blumen sind für deine Frau, denn du wirst nun eine Hand voll Termine mehr haben“, sagt er und wünschte Homrich gleichzeitig eine gute Hand bei Entscheidungen in seiner neuen Funktion.

Die Amtsübergabe findet zum Jahreswechsel statt. Ein Nachfolger für den Posten des stellvertretenden Wehrführers wird während der Hauptversammlung im März gewählt.

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erstellt am 30.Okt.2014 | 11:00 Uhr

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