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Pinneberger Tageblatt

14. Dezember 2017 | 00:23 Uhr

Studentin aus Halstenbek : Foto-Aktion in Ghana

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Zwei Studentinnen reisen nach Afrika und begeistern Kinder für Erinnerungsprojekt. Wir begleiten die Initiative.

von
erstellt am 22.Sep.2015 | 14:15 Uhr

Halstenbek/Ghana | Carina Wille aus Halstenbek und ihre Studienfreundin Pia Politz sind gut im fernen Ghana angekommen. Und sie wollen keine Zeit verlieren: Die Studentinnen der Sozialen Arbeit an der Ostfalia Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Suderburg bei Uelzen begannen unverzüglich unter dem Motto „Projektstudium“ ein umfangreiches Foto-Projekt mit Kindern und Jugendlichen vor Ort. Mit 40 gespendeten Kameras im Gepäck.

„Wir sind in einem Dorf namens Benim, nahe der Stadt Kumasi“, schreibt Wille dieser Zeitung, die die Initiative begleitet. „Letzte Woche haben wir unser Projekt gestartet, mit Pastor Oduro an unserer Seite als hilfreichen Ansprechpartner“, beschreibt Wille die Situation in dem westafrikanischen Land.

Bei der Essenszubereitung helfen auch die Kleinsten mit.
Bei der Essenszubereitung helfen auch die Kleinsten mit.
 

Viele der Kinder halten zum ersten Mal eine Kamera in der Hand. Wille und Politz hinterfragen mit folgendem Ansatz das Projekt: „Welche Fotos entstehen, wenn die ghanaischen Kinder selbst fotografieren? Was wird ihnen dabei besonders wichtig sein? Auf welche Details werden sie achten? Was wird für sie unwichtig sein?“

Spenden: Carina Wille dankt für die Digitalkameras.
Spenden: Carina Wille dankt für die Digitalkameras.
 

Gefragt, getan: Die Kinder hatten drei Tage Zeit, auf Fotosafari zu gehen. Wille, die Ex-Schülerin des Wolfgang-Borchert-Gymnasiums, und ihre Freundin verfolgen ein Ziel: „Wir wollen mit ihnen abschließend Fotoalben mit ihren eigenen Bildern basteln, als Erinnerung an die Kindheit.“ Die Reise auf den riesigen Kontinent wird auch genutzt, um „einen Einblick in die Lebenswelt ghanaischer Kinder zu erhalten und einen kulturellen Austausch herzustellen“, so Wille. Die Wissenschaftlerinnen planen auch, nach ihrer Rückreise die Fotografien in interessierten Schulen auszustellen.

Die Einwohner sind begeistert. „Viele der Eltern haben schon gefragt, ob wir nächstes Jahr wiederkommen. Ein großes Dankeschön geht auch nochmal an alle, die uns unterstützt haben“, so Wille. Sie und Politz hinterlassen Spuren. In wenigen Tagen geht es weiter: „Ins nächste Dorf, um unser Projekt erneut durchzuführen.“

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