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Senioren-Yoga und ein Forschertag : Fortbildungsprogramme im Kreis Pinneberg

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Kreisjugendring hat ein neues Familienangebot. Kreissportverband bietet Gesundheitsseminare an.

shz.de von
erstellt am 30.Jun.2015 | 12:00 Uhr

Kreis Pinneberg | Der Kreissportverband (KSV) und der Kreisjugendring (KJR) starten mit ihren Fortbildungsprogrammen in die zweite Jahreshälfte. Der KSV setzt in diesem Jahr mit sportmedizinischen Seminaren einen neuen Schwerpunkt. Der KJR blickt derzeit besonders auf das Thema „Kindeswohlgefährdung erkennen“ in der Jugendarbeit.

Der KSV ist der größte Dachverband im Kreis Pinneberg und einer der größten Sportverbände im Land. Ihm gehören 189 Vereine und damit etwa 81  300 Einzelmitglieder an. „Seit diesem Jahr kooperieren wir mit den Regio-Kliniken“, sagte Elke Schröter von der KSV-Geschäftsstelle in Pinneberg. Drei Seminare wird es in der zweiten Jahreshälfte geben. Die Teilnehmer beschäftigen sich mit den Themen „Sport in der Prävention von Herz-Kreislauferkrankungen“, „Lungensport-Schwerpunkt COPD und Asthma bronchiale“ und „Sportverletzungen der unteren Extremitäten“.

Bisher seien vier sportmedizinische Kurse mit den Themen „Training nach Muskelverletzugen“, „Sporttraumatologie – ,PECH’ oder OP?“, „Schlaganfall“, „Plötzlicher Herztod – Gefahren erkennen“ angeboten worden. „Es ist super angelaufen. Die Lehrgänge waren mit jeweils 30 Teilnehmern ausgebucht“, sagte Schröter. Dozenten sind Fachärzte der Regio-Kliniken. „Die Kooperation ist zunächst für dieses Jahr vereinbart. Wir würden die Zusammenarbeit aber gern fortsetzen“, sagte Schröter.

Darüber hinaus bietet der KSV die bewährten Seminare für Übungsleiter und Vereinsfunktionäre an. Dazu gehören Angebote für den Breitensport wie der Prüflehrgang für das Sportabzeichen, für Pädagogen an Ganztagsschulen, für DOSB-Übungsleiter oder sportliche Fachveranstaltungen wie Yoga für Senioren. Für Vereinsvorstände gibt es Seminare zu Versicherungsthemen, Buchführung und Kommunikation.

„Kindeswohlgefährdung“ im den Blick

Der KJR, der sich in der Jugendarbeit engagiert, nimmt zunehmend das Thema „Kindeswohlgefährdung“ in den Blick. Vor allem ehrenamtliche Betreuer sollen sensibilisiert werden, Anzeichen etwa von Gewalt gegen Kinder zu erkennen. „Außerdem wollen wir den Ehrenamtlichen zeigen, wo ihr Verantwortungsbereich endet und ihnen so die Sorge nehmen, alle Probleme lösen zu müssen. Denn dafür gibt es Spezialisten, etwa beim Weißen Ring“, sagte Simon Schütt vom KJR. Das Seminar ist als Tagesfortbildung konzipiert.

„Dieses Thema geht uns alle an. Da schauen wir nicht weg. Und das wird uns auch die kommenden Jahre beschäftigen“, sagte Schütt. Neu im Fortbildungsprogramm sind Angebote speziell für Familien. Dazu gehören etwa eine Veranstaltung zum Weltkindertag, eine Mathematikwerkstatt und ein Familien-Forschertag im Hetlinger Klärwerk.

Außerdem gibt es wieder zahlreiche etablierte Lehrgänge, darunter ein Seminar Erlebnispädagogik für Gruppenfahrten, ein Seminar zum Thema Rechtsextremismus und Erste-Hilfe-Kurse.

Das bietet der Kreisjugendring im zweiten Halbjahr an

August: Klima Sail (15. bis 25. August). September: Haus der kleinen Forscher, Thema „Wasser in Natur und Technik“ (8. September), Erlebnispädagogik für die Jugendarbeit (12. September), Weltkindertag, 25 Jahre Erfolgsstory Appen musiziert (20. September). Oktober: Ideenschmiede 2016 (9. bis 11. Oktober), Rechtsextremismus in der Kinder- und Jugendarbeit (14. Oktober), Mathematikwerkstatt (19. bis 22. Oktober), Wasserforschertag im Klärwerk Hetlingen (22. Oktober), Jugendleiter-Grundkurs für die Juleica (26. Oktober bis 1. November), Spaß- und Mitmachlieder in den Herbstferien (27. Oktober), Familienforschertag (27. Oktober), November: Haus der kleinen Forscher, Themenworkshop „Strom und Energie“ (3. November), Mobbing in der Kinder- und Jugendarbeit (14. November), Kindeswohlgefährdung (21. November), Haus der kleinen Forscher, Thema „Sprudelgase“ (24. November), Dankeschön-Veranstaltung für Helfer und Sponsoren des KJR (26. November), Rätsel und Zauberei (28. November). www.kjr-pi.de

Das bietet der Kreissportverband im zweiten Halbjahr an

September: Konfliktmanagement (Sport und Jugend), Christina Thiesen, Pinneberg (26. September), Oktober: KSV-Übungsleiterlehrgang, Beginn, KSV-Lehrteam, Elmshorn (1. Oktober), Krabbelkäfer – Nachwuchs für den Vereinssport, Daniela Eske, Bönningstedt (10. Oktober), November: Kinesio Taping, Kommnick/Rosemann, Pinneberg (07. November), Versichert bei der Verwaltungsberufsgenossenschaft, Thomas Ehrhorn, Pinneberg (18. November), Slackline in der Halle, Stefanie Kommnick, Bönningstedt (21. November), Mobilisation und Beweglichkeit, Gabi Herold, Pinneberg (22. November).
Zudem bietet der KSV mit den Regio-Kliniken weitere Schwerpunktlehrgänge zur Sportmedizin an. September: Sport in der Prävention von Herz-Kreislauferkrankungen, Dr. Tim Rausche (24. September), Oktober: Lungensport-Schwerpunkt COPD und Asthma bronchiale, Dr. Tahsin Balli (7. Oktober), Sportverletzungen der unteren Extremitäten, Metin Sekerci (11. November).
Für die Teilnahme an den Seminaren werden Lerneinheiten gutgeschrieben, die für die Lizenzen als Übungsleiter benötigt werden. So bietet der KSV Ausbildungsmodule für Übungsleiter, Jugendleiter und Vereinsmanager an. Die sportartspezifischen Lizenzen Trainer Breitensport und Trainer Leistungssport müssen bei den jeweiligen Fachverbänden erworben werden. Das Ausbildungs- und Lizenzsystem des KSV basiert auf den Rahmenbedingungen des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB).
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