Flüchtlingsheim: Einzug verzögert sich weiter

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28. März 2017, 11:34 Uhr

Anfang April sollten Geflüchtete in das Pinneberger Asylheim an der Müßentwiete einziehen. Doch jetzt könnte sich die Belegung des 1,05 Millionen Euro teuren Hauses, das eigentlich September 2016 bezugsfertig sein sollte, wieder verzögern. So stehe noch eine Blitzschutzanalyse aus, und es gebe Verzögerungen bei der Lieferung der Sicherheitsbeleuchtung, so Stadtsprecherin Maren Uschkurat. Als Grund für die Verzögerung argumentierte die Stadt, dass der beauftragte Generalunternehmer Insolvenz angemeldet habe. Manfred Stache (Grüne & Unabhängige) bestreitet das: „Die zusätzlichen drei Monate Verzögerung haben mit der Insolvenz nichts zu tun“, sagt er. Sie seien darauf zurückzuführen, dass die zunächst eingebaute Brandmeldeanlage ausgewechselt werden musste, weil die Verwaltung feststellte, dass es eine Brandmeldeanlage sein muss, bei der im Brandfall eine Mitteilung bei der Feuerwehr eingeht. „War das ein Fehler des Generalunternehmens? Wohl kaum“, so Stache.

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