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Pinneberger Tageblatt

14. Dezember 2017 | 03:09 Uhr

Flammen zerstören Vereinsheim

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

27 Wedeler Feuerwehrleute löschen das Feuer in der Kleingartenkolonie Nieland / Kriminalpolizei nimmt Ermittlungen zur Brandursache auf

von
erstellt am 08.Aug.2015 | 16:00 Uhr

Seit mehr als 60 Jahren ist sie ein Ort der Ruhe. Der Entspannung. Inmitten des Wohn- und Industriegebiets zwischen Feldstraße und Tinsdaler Weg in Wedel. Knapp 400 Meter von der Grenze zu Hamburg entfernt. Die Kolonie Nieland des Schrebergartenvereins Wedel. Doch gestern Morgen wurde das Idyll zerstört. Von Flammen, die sich blitzschnell im Vereinsheim der Kleingärtner ausbreiteten. Das 90 Quadratmeter große Holzgebäude förmlich auffraßen. Und dessen Interieur.

Um 8.28 Uhr wurden die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr über den Brand informiert. Mit 27 Einsatzkräften in fünf Fahrzeugen rasten sie zur Kolonie Nieland. Zu dem Zeitpunkt schlugen Flammen bereits aus dem Gebäude, Qualm trat aus dem Dach, wie Wehrsprecher Dennis Renk berichtete. Den Kameraden gelang es, das offene Feuer schnell zu löschen. Doch „leider hatte es schon im Dachbereich richtig Nahrung gefunden“, sagte Renk. Deshalb nahmen seine Kameraden den Dachfirst ab, um die darunter befindlichen Brandnester ersticken zu können. „Auch von innen wurde die Verkleidung entfernt, um besser an die restlichen Brandnester zu kommen. Da konnte die Wärmebildkamera wertvolle Hilfe leisten“, ergänzte Renk. Unter Einsatzleiter Kai Körner setzten die Kameraden schließlich zwei C-Rohre von innen und außen ein, um auch die letzten Brandnester in dem Vereinsheim, das einst Platz für Feiern mit bis zu 60 Personen geboten hatte, zu löschen.

Nach knapp zweieinhalb Stunden war der Einsatz schließlich zu Ende. Das Vereinsheim auf dem 16  260   Quadratmeter großen Gelände mit 37 Parzellen zerstört. Die Feuerwehrleute übergaben den Unglücksort an die Kriminalpolizei Pinneberg, die die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen hat. Bislang allerdings noch ohne Ergebnis, wie Polizeisprecher Nico Möller auf Anfrage dieser Zeitung mitteilte.

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