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Zukunftskonferenz beim VfL : Fit für künftige Herausforderungen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Vom Ehrenamt bis zur Angebotsstruktur – VfL Pinneberg wappnet sich für kommende Herausforderungen.

shz.de von
erstellt am 05.Mai.2017 | 16:10 Uhr

Pinneberg | „Wir wollen wissen, wohin die Reise geht und sicherstellen, dass der VfL weiterhin gut aufgestellt ist“, sagt Uwe Hönke, Geschäftsführer des VfLPinneberg. Um auf kommende Herausforderungen vorbereitet zu sein, richtet der Verein am Sonnabend, 13. Mai, in seinem Sportzentrum am Fahltskamp von 9 bis 14 Uhr eine Zukunftskonferenz aus. Ein gemeinsames Mittagsbüfett ist geplant.

Interne Kommunikation, Strukturen im Verein, die Zusammenarbeit der einzelnen Abteilungen, Mitgliederwerbung, das künftige Angebot, der Spagat zwischen Haupt- und Ehrenamt – die Teilnehmer an der Konferenz setzen sich mit allem auseinander, was für die Entwicklung des VfL wichtig ist. „Wir müssen über den Tellerrand schauen“, betont Hönke. Deshalb habe sich der Verein auch so vehement für einen Sportentwicklungsplan in Pinneberg eingesetzt. Bei der Veranstaltung am 13. Mai sind die Verantwortlichen aus dem Vorstand und von der Geschäftsstelle vor Ort und führen in die verschiedenen Themen ein.

Vorsitzender Carsten Lienau beschäftigt sich mit der Rolle des Ehrenamts und geht unter anderem der Frage nach, ob es keine freiwillige Helfer mehr gibt oder ob diese nur übersehen werden. Auch die Frage, wie der VfL Unterstützer halten kann, ohne sie zu vereinnahmen, wird untersucht. Zudem nimmt Lienau die Anerkennungskultur unter die Lupe. Die beiden stellvertretenden Vorsitzenden Anette Mertins-Rautenberg und Karsten Raasch widmen sich dem Image des VfL. Wie wird dieser wahrgenommen? Wie sieht er sich selbst? Ist der Verein nur noch Dienstleister? Wo ist der Vereinsgedanke geblieben? Damit setzen sich Mertins-Rautenberg und Raasch auseinander.

Beim stellvertretenden Geschäftsführer Ragnar Pohl stehen die VfL-Strukturen im Mittelpunkt. Er beschäftigt sich mit den Fragen, ob die Zukunft der Abteilungsleitungen haupt- oder ehrenamtlich ist, und ob es überhaupt möglich ist, die Jugend in die Abteilungsleitung einzubinden. Die Gewinnung neuer Mitglieder steht bei Katrin Lorenzen (Sportkoordination Kindersport) im Mittelpunkt.

Verkauft sich der Sport unter Wert? Was ist der Sport den Menschen wert? Definiert sich eine Mitgliedschaft nur über den Preis? Lockvogelangebote oder Qualität — was setzt sich durch? Auf diese Fragen will Lorenzen Antworten erarbeiten. Jana Glindmeyer (Referentin für Jugendangelegenheiten) widmet sich den Angebotsstrukturen und klärt, warum Sport mit Übungsleitern sinnvoller als per App ist und weshalb es sich nicht lohnt, jedem Trend hinterherzulaufen. Heidi Hammerschmitt-Klatt, Leiterin des Fitness-Bereichs, beschäftigt sich mit der internen Kommunikation und der Zusammenarbeit.
Nutzt der VfL Potentiale und Möglichkeiten effektiv genug? Hol- und Bringschuld – wer kann was erwarten? Wie kann das Miteinander gestärkt werden? Diese Fragen stehen bei ihr im Mittelpunkt. Ziel ist laut Hönke aber nicht, dass sich die Teilnehmer Referate anhören. Es sollen im Rahmen von Workshops gemeinsam erarbeitet werden, wie die Zukunft des Vereins aussehen könnte. Bei der Veranstaltung sind nicht nur Mitglieder willkommen. Jeder, der Interesse am Sport hat, kann vorbei kommen. Anmeldungen sind noch bis zum 10. Mai per Mail unter info@vfl-pinneberg.de oder telefonisch in der VfL-Geschäftsstelle unter 04101-556020 möglich.

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