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Pinneberger Tageblatt

24. November 2017 | 01:28 Uhr

Filiale dicht: Geschäfte am Telefon

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Vortrag Sicherheit steht für Gäste im Mittelpunkt

Seit Ende September ist die Filiale der Sparkasse Südholstein in Bönningstedt geschlossen. Übrig geblieben ist lediglich eine Selbstbedienungs-Filiale auf dem Marktplatz, in der Geld abgehoben werden und Daueraufträge bearbeitet werden können. Doch wie können sich Kunden weiterhin von Sparkassen-Mitarbeitern informieren und beraten lassen? Das wollte der Bönningstedter Seniorenbeirat wissen. Er hatte Mitarbeiter der Sparkasse zu einer öffentlichen Veranstaltung ins Kulturzentrum eingeladen.

Der Lösungsvorschlag der Sparkasse: Telefonbanking. Das Prinzip stellten Oliver Eggerstedt, Direktor Medialer Vertrieb, Ralf Uthe, Direktor und Leiter Privatkunden, und Rosa Ceballo Brian, Leiterin des Kunden-Media-Centers, vor.

Das Interesse der Bönningstedter war da. Etwa 20 Besucher wollten sich über das Telefonbanking informieren. „Ein gutes Thema hat auch eine gute Resonanz“, bilanzierte Seniorenbeiratsvorsitzender Eckhard Johannes.

Das Prinzip des Telefonbankings ist nichts Neues. „Wir bieten das bereits seit 20 Jahren an“, erklärte Eggerstedt. Es sei eine kostenlose Dienstleistung des Instituts, eine Anmeldung dafür sei nicht notwendig. Dabei haben Kunden die Möglichkeit zahlreiche Aktionen über das Telefon zu tätigen. Beispielsweise Überweisungen, Daueraufträge oder Kontoauskünfte können darüber erfolgen.

Den Besuchern war vor allem die Frage nach der Sicherheit besonders wichtig. „Wie erfolgt die Legitimation?“, fragte ein Bürger. Wie dies erfolgt, erklärte Ceballo Brian. „Selbstverständlich müssen Sie uns ihren Namen, Anschrift und Geburtsdatum nennen. Außerdem gibt es Zufallsfragen, die beispielsweise ihre Kartennummer, die Abfrage von bestimmten Daueraufträgen oder Ausweisdaten betreffen“, erklärte die Leiterin des Kunden-Media-Centers.

Zur doppelten Absicherung werde außerdem jedes Gespräch – bei Zustimmung des Kunden – für bis zu sechs Monate aufgezeichnet. „Bisher ist mit diesem Verfahren noch nichts schiefgelaufen. Wir fahren sehr gut damit“, sagte Ceballo Brian. Nicht bevollmächtigte Personen hätten keine Chance, etwas mit dem Telefonbanking anzufangen. „Wenn es keine Vollmacht gibt, ist das Telefonat auch schon beendet“, erklärte Ceballo Brian weiter.

Zur Demonstration, wie so ein Telefonbanking-Gespräch ablaufen könne, rief sie live im Kunden-Media-Center an. „Uns ist es wichtig, dass die Kollegen dort auf die Wünsche der Kunden eingehen“, betonte Eggerstedt.

Dies konnte eine Besucherin nur bestätigen: „Ich habe es ausprobiert und war sehr überrascht und begeistert. Sie haben alles ganz toll erklärt und sich Zeit für mich genommen.“ Alle drei Experten der Sparkasse luden die Besucher dazu ein, den Service einfach auszuprobieren.

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