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Fassade eines Pferdestalls in Flammen : Feuerwehr und Anwohner verhindern eine Brand-Katastrophe

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Der Brand hatte sich in der Außenfassade auf einer Fläche von etwa 30 Quadratmetern ausgebreitet und war auch teilweise ins Dach gelaufen.

shz.de von
erstellt am 19.Jun.2017 | 10:00 Uhr

Pinneberg | Ein aufmerksamer Nachbar, drei tatkräftige Ersthelfer und das schnelle Eingreifen der Feuerwehr haben am frühen Montagmorgen ein Großfeuer auf einem Pferdehof an der Schenefelder Landstraße in Pinneberg-Waldenau verhindert. Mit vereinten Kräften konnte der Brand an der Fassade gestoppt werden, bevor er sich über das gesamte Gebäude mit einer Grundfläche von 20 mal 80 Metern ausbreitete. Personen und Tiere wurden nicht verletzt.

Die Freiwillige Feuerwehr Pinneberg ist um 5.36 Uhr alarmiert worden. Der Nachbar des betroffenen Gestüts hatte ein lautes Knacken vernommen und den Brand an der Fassade des Stalls bemerkt. Er setzte umgehend den Notruf ab. Mehr noch: Zusammen mit zwei weiteren Ersthelfern unternahm er erste Löscharbeiten mit einem Gartenschlauch und brach sogar schon Teile der Fassade ab. „Klasse Arbeit“, urteilte der Pinneberger Wehrführer Claus Köster, der als erster Feuerwehrmannan der Einsatzstelle eintraf. Im Minutentakt rollten anschließend die Löschfahrzeuge auf den Hof.

Zehn Fahrzeuge mit 44 ehrenamtlichen Helfern waren letztlich vor Ort. Der Brand hatte sich in der Außenfassade auf einer Fläche von etwa 30 Quadratmetern ausgebreitet und war auch teilweise ins Dach gelaufen. Die Halle war verqualmt. Die Feuerwehr setzte von Innen und Außen - teilweise über Steckleitern - mehrere Strahlrohre zur Brandbekämpfung ein. Die Drehleiter wurde vorsichtshalber auf dem Hof in Stellung gebracht. Das mitgeführte Wasser der Löschfahrzeuge reichte aus, um das Feuer auf diesen Bereich zu bekämpfen. Köster stellte heraus: „Nur aufgrund der guten Vorarbeiten und unserer schnellen Truppen haben wir das gehalten. Fünf Minuten später, und wir hätten einen Vollbrand des Gebäudes gehabt.“ So aber konnte Köster gut eine Stunde nach der Alarmierung „Feuer aus“ melden. Er resümierte: „Das war ein Einsatz, bei dem man wirklich sagen muss: Das hat richtig gut funktioniert.“ Damit meinte er insbesondere auch das couragierte Eingreifen der Ersthelfer. Personen oder Tiere wurdenbei dem Einsatz nicht verletzt. Die etwa 20 in dem Stallgebäude untergebrachten Pferde konnten in ihren Boxen verbleiben. Zu

Schadenshöhe und Brandursache sind seitens der Feuerwehr keine Angaben möglich. Die Kripo ermittelt.

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