Feuer und Flamme für den Kinderzirkus

Die Schüler zeigten Bodenakrobatik.
Die Schüler zeigten Bodenakrobatik.

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29. Juni 2018, 13:21 Uhr

Für einen Tag wurde für die Waldenauer Grundschüler ein Traum wahr. Sie schlüpften in die Rolle von Zirkusartisten und konnten im hellen Scheinwerferlicht in einem echten Zirkuszelt zeigen, was sie gelernt haben. Die 115 Grundschüler haben im Abstand von vier Jahren als Thema der Projektwoche vor den Ferien den Zirkus auf dem Plan, um den sich eine Woche lang alles dreht. Abschluss und Höhepunkt für die Kinder ist es, selbst einmal Kunststücke aufzuführen, wenn viele Scheinwerfer und hundert Augenpaare auf sie gerichtet sind.

Die Mitglieder des Circus Quaiser brauchten jeweils nur drei Stunden, um an den zwei Tagen mit der Hälfte der Grundschüler ein komplettes Programm einzuüben und dann das Ergebnis den stolzen Eltern zu präsentieren. Durch die Arena, die professionelle Beleuchtungstechnik und die Spannung aufbauende Musik wurde echte Zirkusatmosphäre spürbar. Sicherheit stand im Vordergrund, die Artisten standen zu jeder Zeit bei den Kindern und halfen, wo es noch nicht so richtig klappte und passten auf, dass kein Kind sich verletzte. So kamen nach und nach die Hulas, die Los Dolchos, die Lightball Kids, die Oriental Phantasy in bunten und glitzernden Kostümen in die Arena und zeigten mit Bravour Bodenakrobatik, Seiltanz, Tellerjonglage oder Zaubertricks.

Der Familienzirkus Quaiser hat bereits eine lange Geschichte und war bis vor 14  Jahren ein Zirkus, wie man typischerweise von den Marktplätzen der Städte her kennt.

Das Konzept, aus dem normalen Zirkusleben auszusteigen und aus dem Unternehmen den Projekt-Circus-Quaiser zu machen, entstand vor 17 Jahren. Dazu Sonja Quaiser: „Es war anfangs schwer, hat sich aber nach und nach als richtig erwiesen. Als kleiner Zirkus war unsere Überlebenschance gering. Jetzt sind wir bei den Schulen etabliert, die Grundschule in Waldenau bucht uns bereits seit
20 Jahren für ihre Projektwoche.“

Kristin Nagel, Schulleiterin in Waldenau erklärte: „Die Kinder sind im wahrsten Sinne des Wortes Feuer und Flamme für das Thema Zirkus.“ Sie ergänzte: „Der Abstand von vier Jahren gibt jedem Grundschüler die Chance, dies einmal mitzuerleben.“

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