Zwischenbilanz : Ferienspaß für junge Pinneberger

Rasant: Der Hansapark lockte mit einer Vielzahl an Fahrgeschäften.
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Rasant: Der Hansapark lockte mit einer Vielzahl an Fahrgeschäften.

Die Stadtjugendpflege rechnet mit 800 Teilnehmern am Ausflugsprogramm. Besonders der Badepass wird stark nachgefragt.

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13. August 2014, 12:00 Uhr

Pinneberg | Petrus macht es auch den Daheimgebliebenen leicht, gelungene Sommerferien in Pinneberg zu erleben. „Wir haben ein Bombenwetter“, freut sich Stadtjugendpfleger Raimund Bohmann, der für das Ferienprogramm der Stadt Pinneberg verantwortlich ist. Kein Wunder also, dass der Pädagoge nach mehr als vier Wochen Ferien eine gute Auslastung verzeichnet. Am Ende dürften zirka 800 Kinder an den Aktionen teilgenommen haben. Seit 1976 organisiert die Pinneberger Jugendpflege das Programm im Rahmen des Ferienpasses. Mittlerweile melden sich die Kinder und Jugendlichen direkt für die einzelnen Veranstaltungen an, dazu gibt’s den Ferienbadepass. Für zwei Euro kann das Pinneberger Stadtbad während der gesamten Ferien besucht werden.

Der Startschuss für das Programm fiel am 11. Juni, als der Beginn der freien Tage gemeinsam unter der Hochbrücke gefeiert wurde. Seitdem bespaßt die Stadtjugendpflege die Kinder, zumeist von Montag bis Donnerstag. „Das Wochenende gehört dann wieder den Eltern“, sagt Bohmann und lacht. Die meisten der jungen Teilnehmer sind zwischen sieben und 13 Jahren alt. Für die älteren Jugendlichen sind laut Stadtjugendpfleger eher die Schnupperangebote für Sportarten wie Golf oder Tennis interessant. Auch die Ausflüge in die großen Vergnügungsparks sind in allen Altersklassen beliebt. Heidepark und Hansapark wurden schon besucht, der Serengetipark steht noch auf der Liste.

Erstmals besichtigten die Pinneberger eine traditionelle Mühle in Hamburg-Bergedorf. „Die Kinder konnten dort zum Beispiel selbst Schrot mahlen“, sagt Bohmann. Noch am gleichen Tag war die Gruppe dann in der Hamburger Greenpeace-Zentrale zu Gast. Laut Stadtjugendpfleger ein gelungener Tag – nur das heiße Wetter machte allen Beteiligten zu schaffen. Den sommerlichen Temperaturen angemessener waren dagegen die Ausflüge ins Freibad Finkenwerder oder auf einen Bauernhof bei Bordesholm, wo ein Badeteich mit Rutsche lockte.

Einzig das traditionelle Montagskegeln verzeichnet in diesem Jahr eine geringere Resonanz, der Grund ist jedoch ein erfreulicher: „Bei diesem schönen Wetter gehen viele Kinder wohl doch lieber ins Freibad“, so Bohmann.

Der Ferienbadepass der Stadt Pinneberg ist bei der Sparkasse, der Schulsozialarbeit der Grund- und Gemeinschaftsschule, des Schulzentrum Nord und der Johann-Comenius-Schule, im Komet, im Club Nord, im Geschwister-Scholl-Haus, in der Stadtbücherei und im Rathaus Pinneberg erhältlich. Die Kosten betragen zwei Euro. Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 18Jahren können seit Jahren die ganzen Sommerferien über ins Pinneberger Schwimmbad gehen. Informationen zum restlichen Ferienprogramm gibt es im Internet.
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