Ferienspaß für alle möglich machen

Kreisjugendring, Jobcenter und Kreis kooperieren für  die Aktion Ferienpass 2014   
Kreisjugendring, Jobcenter und Kreis kooperieren für die Aktion Ferienpass 2014  

Kreisjugendring stellt mit Jobcenter und Landkreis Förderungsmöglichkeiten vor

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28. März 2014, 13:27 Uhr

Damit sich auch 2014 wieder möglichst viele Kinder an der Aktion Ferienpass beteiligen können, kooperiert der Kreisjugendring (KJR) in diesem Jahr erstmals mit dem Jobcenter und der Verwaltung des Kreises. Gemeinsam haben sich die Beteiligten zum Ziel gesetzt, auch Kindern und Jugendlichen aus einkommensschwachen Familien die Teilnahme am umfangreichen Ferienprogramm zu ermöglichen. Auf Antrag können Empfänger von Sozialleistungen Fördermittel aus dem Bildungs- und Teilhabepaket der Bundesregierung (BuT) bis zu 120 Euro für Ferienaktivitäten bekommen.

„Wir wollen mit dem Ferienpass möglichst alle Bevölkerungsschichten ansprechen und so eine bunte Mischung von teilnehmenden Kindern und Jugendlichen schaffen“, so Ingo Waschkau, Geschäftsführer des KJR. Etwa 70 unterschiedliche Aktionen für mehr als 1 500 Kinder sind zurzeit in Planung und sollen ab Mitte Mai der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Da erfahrungsgemäß die Zeitspanne zwischen Antragstellung und Genehmigung von Fördergeld groß sein kann, rühre man jetzt schon die Werbetrommel für die Aktion. „Alle Kinder sollen nach den Ferien in der Lage sein, von schönen Erlebnissen zu erzählen“, wünscht sich Petra Szimmuck-Hapke vom Fachdienst Soziales des Kreises. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Sarah Wawrzyn ist sie zuständig für die Antragsbearbeitung des BuT.

Grundsätzlich kann für jedes Kind bis zur Vollendung seines 18. Lebensjahr ein Antrag auf Leistungen aus dem BuT gestellt werden. Bewilligt werden pro Kind monatlich 10 Euro. Davon können unter anderem auch die Teilnahme an sportlichen und kulturellen Aktivitäten bezuschußt werden. Das Gute daran: Über den Gesamtbewilligungszeitraum sind Ansparungen möglich.

„Wenn wir wissen, dass eine Bewilligung durch den Sozialen Dienst oder auch das Jobcenter vorliegt, akzeptieren wir den gelben BuT-Gutschein wie Bargeld“, erklärt Waschkau. Sollte die Teilnahme an einer aufwendigeren Veranstaltung wie beispielsweise einer Reise den Wert des Gutscheins übersteigen, muss der Differenzbetrag selbst von der Familie aufgebracht werden.

Doch auch dann gibt es noch weitere Fördermöglichekeiten. Der KJR kann mit Spendengeld Familien in Einzelfällen unterstützen. „Hauptsache ist, dass jedes Kind teilnehmen kann“, so Waschkau. Der Ferienpass wird ab dem 19. Mai in einer Auflage von 15 000 Exemplaren verteilt.

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