Ferienspaß des Jugendtreffs Komet endet mit Sommerfest

Zum Auftakt des Sommerfestes sangen die Kinder und Betreuer ein selbstkomponiertes Lied.
Zum Auftakt des Sommerfestes sangen die Kinder und Betreuer ein selbstkomponiertes Lied.

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23. Juli 2018, 12:01 Uhr

Eine Schnitzeljagd mit dem Fahrrad, ein Ausflug zum Strand nach St.  Peter-Ording, Badespaß in Pinneberg, eine Hafenrundfahrt oder ein spannender Tag im Hansapark–Sierksdorf, auch 2018 war das Ferienangebot des städtischen Kinder- und Jugendtreffs Komet an der Raa gespickt mit tollen Programmpunkten. Am vergangenen Freitag endete die Aktion mit einem großen Sommerfest. Kinder, Helfer und Eltern trafen sich bei herrlichem Sommerwetter und – erstmals – im kürzlich eingeweihten Neubau des Treffs. Zum Auftakt des Sommerfestes sangen die Kinder und Betreuer ein selbstkomponiertes Lied, dann gab es für alle Kinder aus den Händen der anwesenden Bürgermeisterin Urte Steinberg eine Erinnerungsmedaille.

Zu dem Fest kam auch Kurt Desselmann vom Verein Pinneberger Kinder. Im Gepäck hatte er einen dicken Scheck über 4400 Euro, die der Verein für den Treff gesammelt hatte. Mit einem bedeutungsvollen Augenzwinkern in Richtung der Bürgermeisterin schlug er vor, dass dieses Geld der bescheidene Grundstock für den dringend benötigten Bolzplatz sein könnte. Einige der anwesenden Eltern waren einst selbst regelmäßig beim Jugendtreff. Sie kennen den Komet-Leiter Saim „Kasi“ Cetinkaya aus ihrer Kindheit und vertrauen ihm nun ihre eigenen Kinder gerne an.

Viel Wert, so Cetinkaya, würde darauf gelegt, dass die Kinder und Jugendlichen die Zwänge und Unzulänglichkeiten ihres Alltagslebens beim Spielen für ein paar Stunden vergessen sollen. Sport messe man eine große Bedeutung bei. Einige Kinder hätten bei den zwei Badeausflügen der vergangenen zwei Wochen sogar Schwimmen gelernt.

Hauptsächlich wurde Cetinkaya von drei hauptamtlichen und drei ehrenamtlichen Helfern unterstützt. Gerade bei Ausfahrten war das Betreuerteam stark gefordert, um die Sicherheit und die Betreuung der Kinder jederzeit zu gewährleisten. „Vielen Kindern zeigen wir Neuland. Die haben die Nordsee, den Hamburger Hafen oder den Hansapark noch nie gesehen“, erklärt Cetinkaya. An den Ausfahrten nahmen immer mehr als 30 Jugendliche teil. Nun ist auch für das Betreuungsteam erst einmal Urlaub angesagt.

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