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Hochbetrieb unter der Hochbrücke : Ferien Fest der Jugendverbände in Pinneberg

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Ohne geduldig anzustehen, ging es selten ab.

shz.de von
erstellt am 24.Jul.2017 | 12:00 Uhr

Pinneberg | Ordentlich was los bei den Skaterbahnen unter der Hochbrücke. Das „Sommer-Ferien-Kinder-Fest“, seit zwölf Jahren immer am letzten Schultag vor den Ferien vom Verbund Schulsozialarbeit, offene Kinder- und Jugendarbeit der Stadt ausgerichtet, zog auch in diesem Sommer Mädchen und Jungen in großer Zahl in seinen Bann.

Der größte Hit war das Kistenklettern. Eine lange Warteschlange war der beste Beweis dafür. Saim „Kasi“ Cetinkaya vom Jugendzentrum Komet und seine Helfer Michelle Schlegel und Jochen Hinrichs von der Grund- und Gemeinschaftsschule (GuGS) standen bereit, schwindelfreie Kinder sicher in die Höhe zu geleiten. Also anseilen, Helm auf und es konnte losgehen. 18     gestapelte Kisten seien die Rekordmarke, spornte Kasi die Kletterer an. Aber schon ab zehn war der Turm für viele zu wackelig.

Bogenschießen, ein Angebot von Club Nord, stand ebenfalls hoch im Kurs. Gar nicht so einfach, Pfeil und Bogen richtig im Griff zu haben, fanden die Kleinen schnell heraus. Der 13-jährige Ben vom Schulzentrum Nord war der erste, der den Schuss ins Ziel schaffte. Einige Zeit später gelang das auch seinem Schulkameraden Ahmed.

Ohne geduldig anzustehen, ging es selten ab. Das galt nicht zuletzt für ein abwaschbares Tattoo, mit dem man sich Stirn oder Arme verzieren lassen konnte. Vor der Hüpfburg kam es ebenfalls gelegentlich zu Wartezeiten. Bei so vielen Attraktionen hatte es die Rojave-Band nicht leicht, Zuhörer in den Bänken vor ihrer Bühne zu halten. Es war eher ein Kommen und Gehen, während die vier aus Syrien geflüchteten jungen Männer an Keyboard, Gitarre und Schlagzeug ihr Können bewiesen. Bandcoach Joachim „Joe“ Ratelbeck vom Geschwister-Scholl-Haus (GSH) konnte stolz auf seine Truppe sein und kaum war der Applaus abgeklungen, da nutzte GSH-Chef Jens Schmidt die Gelegenheit, für das Musikangebot seiner Einrichtung zu werben: „Wer in einer Band spielen möchte, braucht sich einfach nur zu melden“, ermutigte er die Mädchen und Jungen. Für einen spaßigen Ausklang des Fests sorgten schließlich die Geschwister Dell vom GSH, die als Clowns mit von der Partie waren.

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