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Pinneberg : FC Union Tornesch gewinnt 3. Famila-Cup

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

„Der Sport hat heute gewonnen“ - VfL Pinneberg scheitert knapp im Finale. 2000 Lose nach 40 Minuten ausverkauft.

shz.de von
erstellt am 09.Feb.2015 | 12:00 Uhr

Pinneberg | 2000 Preise hatten Dirk Schulze, Jugendleiter beim VfL Pinneberg, und die Eltern der F-Jugend für die Tombola beim 3. Famila-Cup in der Theodor-Heuss-Halle gesammelt. Um 10.30 startete der Losverkauf. 40 Minuten später hieß es: Alles ausverkauft. „Das habe ich noch nie erlebt“, resümierte Schulze. Am Tombola-Tisch bildete sich kurzzeitig eine lange Schlange. Zwei Stunden später waren dann HSV-Trikots, Star Wars Puzzle, Lego-Sets und viele Trostpreise verteilt. „Ein tolles Ergebnis“, freute sich der Jugendleiter. Denn die Einnahmen aus dem Turnier sollen dem Kinderkrebs-Zentrum Hamburg zugute kommen.

Eine Prognose, ob die 1500 Euro, die während des Fußballturniers im vergangenen Jahr zusammengekommen waren, übertroffen wurden, wagte Schulze nicht. „Da müssen wir erst schauen, was wir an Ausgaben haben“, sagte er, denn auch Getränke, Würstchen und Kuchen waren von Famila und den 30 Helfern – Eltern der F-Jugend-Kicker – gespendet worden. „Der Zusammenhalt unter den Eltern und die Hilfsbereitschaft waren phänomenal“, lobte Schulze. Die bekam auch Thilo Odin (8) zu spüren, als seine Mutter Silke Jung den Gutschein für einen Besuch im HSV-Museums aus einem Umschlag zog. „Gestern Abend gab es noch Tränen“, sagte Jung. Denn der Stürmer des VfL Pinneberg hatte sich so schwer verletzt, dass er nicht mitspielen konnte. Auf Krücken feuerte er seine Mannschaftskameraden an, die ihn zwischen den Spielen mit einem Bollerwagen durch die Sporthalle zogen.

„Wir sind halt gute Gastgeber“, sagte Schulz nach dem Finale. Am Ende bejubelte die F-Jugend des FC Union Tornesch den 2:0-Sieg im Finale gegen den Gastgeber. Der Organisator nahm es aber gelassen: „Tornesch ist ein verdienter Sieger. Aber es war auch eine sensationelle Leistung des VfL.“ Auch wenn die Enttäuschung bei den Achtjährigen groß war, stand am Ende nach zwei dritten Plätzen diesmal eine Verbesserung. „Ich glaube, dass heute der Sport und die Kinder gewonnen haben. Ich habe nur strahlende Augen gesehen“, bilanzierte Schulz. Für das nächste Jahr kündigte er eine Wiederholung des Turniers an. Mit welcher Altersgruppe ließ er vorerst offen.

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