Babaras Lesertour : Faszinierende Einblicke in die Elbphilharmonie

In guter Stimmung: Die Leserinnen und Leser aus dem gesamten Kreis Pinneberg mit Barbara Glosemeyer (Zweite von links).

In guter Stimmung: Die Leserinnen und Leser aus dem gesamten Kreis Pinneberg mit Barbara Glosemeyer (Zweite von links).

Am Donnerstag ging es für 30 Leser aus dem Kreis Pinneberg mit Redakteurin Barbara Glosemeyer zur Elphilharmonie.

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31. August 2018, 22:00 Uhr

Hamburg | Sie ist das neue Wahrzeichen von Hamburg, imposant und schön: die Elbphilharmonie. Nur hineinzukommen, ist gar nicht so einfach. Konzertkarten sind meist schon nach Minuten vergriffen. Die Begeisterung für das einzigartige Gebäude ist groß – auch im Kreis Pinneberg. So hatten sich 380 Leser darum beworben, an „Barbaras Leser-Tour“ teilzunehmen, und mit 30 von ihnen ging es schließlich am Donnerstag vom Verlagshaus in Pinneberg im Bus auf nach Hamburg. Es war die zweite Leser-Tour mit Barbara Glosemeyer, Leiterin der Hamburg-Redaktion, die immer zu Kult-Orten in der Hansestadt führt. Ende Oktober steht die Besichtigung der Holsten-Brauerei auf dem Programm. Zum Auftakt ging es im Juni auf Entdeckungsreise durch den alten Elbtunnel.

Ins Innerste dieses besonderen Hauses

Wie auf einer Welle trägt uns die Rolltreppe „Tube“, die Röhre, hinauf in das Innerste dieses besonderen Hauses. Die Schweizer Architekten Herzog & de Meuron haben hier Tradition und Moderne miteinander verbunden: Auf den früheren „Kaispeicher A“ aus den 1960er Jahren wurde ein Neubau gesetzt mit 600 Fenstern und vielen architektonischen und Finessen. Das Haus beherbergt heute nicht nur die beiden Konzertsäle, sondern auch 44 Wohnungen sowie ein Hotel mit 244 Zimmern.

 

Nach einem kurzen Blick vom Panoramafenster auf den Hafen und die Landungsbrücken „rollen“ wir weiter hinauf zum majestätischen Aushängeschild des Hauses, dem großen Saal. Er ist nur zugänglich mit einer Konzertkarte − oder einer geführten Gruppenführung wie auf „Barbaras Leser-Tour“. „Ich wollte mir das immer schon mal angucken, aber das ist ja nicht so einfach“, erzählt Helma Phillipeit aus Uetersen. Wir ihr geht es den meisten. Nur zwei Teilnehmerinnen waren vorher schon einmal im großen Konzertsaal.

Als wir hineingehen, wird es für einen Moment ganz still. Alle nehmen die ersten Eindrücke des Saals in sich auf, lassen die Architektur auf sich wirken. Einige haben ihn sich „größer vorgestellt“, anderen gefällt die „weiße Haut“ für die Akustik, die besondere Innenverkleidung für einen Spitzenklang, „aus der Nähe betrachtet gar nicht mehr“. Sabine Kindler vom Elbphilharmonie-Team, die uns eine Stunde durchs ganze Haus führt, erläutert die so genannte Weinberg-Architektur des großen Saals, wodurch keiner der 2100 Plätze weiter als 30 Meter vom Dirigenten entfernt ist. Auch das ein Grund, warum man von fast allen Plätzen ähnlich gut hört und keine eingeschränkte Sicht hat.

Die Plaza bietet Rundum-Blicke auf die Stadt und den Hafen.
Die Plaza bietet Rundum-Blicke auf die Stadt und den Hafen.

Mit vielen interessanten Informationen und einigen Anekdoten „im Gepäck“, geht es anschließend auf die Plaza, die manchmal von bis zu 10 000 Menschen täglich besucht wird. Ein Blick auf Hamburgs Stadtpanorama mit Michel und den Tanzenden Türmen an der Reeperbahn, dann müssen wir schon weiter und − nach Einkehr mit Fischbrötchen im Restaurant „Wandrahm“ am Kaiserkai zu Füßen der Elbphilharmonie − geht es zurück nach Pinneberg. Einhelliges Fazit der Ausflügler: „Das war interessant und schön“.

Die dritte Auflage von „Barbaras Lesertour“ findet statt am Freitag, 26. Oktober. Um 11.15 Uhr erwartet die Teilnehmer dann eine  Besichtigung der Holsten-Brauerei. Anmeldungen werden  etwa zwei Wochen vor dem Veranstaltungstermin möglich sein.

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