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Pinneberger Tageblatt

21. Oktober 2017 | 09:17 Uhr

Faszinierende Aufnahmen aus aller Welt

vom

shz.de von
erstellt am 02.Aug.2013 | 03:14 Uhr

Kreis Pinneberg | Eckernförde hat sich zum Mekka für Naturfilmfreude entwickelt. "Green Screen", Deutschlands größtes Festival für dieses Genre, startet am 5. und dauert bis zum 9. September. Insgesamt zirka 100 Naturfilme werden dort gezeigt. Bereits im August haben die Kreis Pinneberger Gelegenheit, drei der Werke zu sehen und mitzuentscheiden, welches von ihnen den mit 1000 Euro dotierten sh:z-Preis gewinnen soll.

Gemeinsam mit dem Pinneberger Medienhaus A. Beig, Herausgeber auch dieser Zeitung, und dem Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag (sh:z) organisieren die Festival-Macher Voraufführungen der nominierten Filme in vielen Städten Schleswig-Holsteins. Am Mittwoch, 21. August, machen sie im Pinneberger Ratssaal Station, einen Tag später in der Elmshorner Elsa-Brändström-Schule.

"Mit Green Screen ist Schleswig-Holstein in den vergangenen sechs Jahren zum Treffpunkt für Filmemacher aus der ganzen Welt geworden", sagt Festival-Sprecher Michael van Bürk. Die Filmschaffenden, die zum Festival nach Eckernförde reisen, kämen aus Japan, den USA, Indien und zahlreichen europäischen Ländern. Für sie sei der Kontakt zu den Zuschauern dabei eine wertvolle Erfahrung und häufig dauerten die Publikumsdiskussionen im Anschluss an die Filme länger als der gezeigte Film.

In diesem Jahr wurden für das Festival mehr als 200 Naturfilme aus 35 Ländern eingereicht - darunter Burma, Papua Neuguinea und Sri Lanka, die sich zum ersten Mal am Festival beteiligten. All diese Filme wurden von einer Jury aus Filmemachern, Naturwissenschaftlern und Journalisten begutachtet, die zirka 100 Filme ausgesucht hat, die in Eckernförde gezeigt werden.

Auch die Naturfilm-Fachwelt wird im September nach Eckernförde reisen. Denn schließlich bietet das große Festival auch Filmproduzenten und Programmplanern die Möglichkeit, Neues zu entdecken, Erfahrungen auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Zwar steht der professionelle Naturfilm im Zentrum von "Green Screen", doch die Macher wollen auch die Öffentlichkeit für den Erhalt von Naturräumen sensibilisieren. So lernten Jugendliche während der Sommerferien bei Filmcamps im Wildpark Eekholt von einem Kameramann sowie einem Umweltpädagogen, sich auf filmerische Weise mit der Natur auseinanderzusetzen.

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