zur Navigation springen

Bundeswettbewerb : Farbe bekennen gegen Komasaufen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Schüler entwerfen Plakate gegen Alkoholmissbrauch. Acht Schulen aus dem Kreis Pinneberg haben sich beteiligt. Eine Ausstellung zeigt die Siegerbeiträge.

Pinneberg | Zahlreiche Schüler haben sich 2013 an der bundesweiten Kunstaktion „Bunt statt Blau“ gegen Alkoholmissbrauch beteiligt. Die preisgekrönten Plakate sind nun in der Pinneberger DAK-Geschäftsstelle, Rübekamp 14, zu sehen. Acht Schulen aus dem Kreis Pinneberg hatten sich beteiligt. Von ihnen schaffte es allerdings keine unter die Landes- und Bundessieger, deren Entwürfe in Pinneberg ausgestellt werden. Mit der Aktion wollen die Krankenversicherung DAK, der Kreis Pinneberg und die Suchtberatung der Diakonie in Pinneberg auf den Alkoholmissbrauch unter Jugendlichen – besonders das sogenannte Komasaufen – aufmerksam machen.

Derzeit läuft die Aktion für 2014. Bis Ende März können sich Künstler zwischen zwölf und 17 Jahren bewerben. „Es sind aber nicht nur Schulen angesprochen. Alle Kreativen in der Altersklasse können mitmachen“, sagt Thomas Ehlert, Leiter des DAK-Servieczentrums Pinneberg. Zu gewinnen gibt es Sach- und Geldpreise. Infos sind unter www.dak.de/bunt stattblau zu finden.

„Das Sichtbarmachen von Sucht hat eine hohe Bedeutung. Die Aktion trägt dazu bei“, so Landrat Oliver Stolz. „Was wir sehen, ist nur die Spitze des Eisbergs.“ Damit meint der Landrat vor allem die Jugendlichen, die mit Alkoholvergiftung in die Klinik kommen. Probleme zu Hause blieben oft unentdeckt. „Es gibt viele Schüler, die den Konsum von Canabis zugeben, aber Komasaufen ist ein Tabuthema“, so Stefan Albrecht von der Suchtberatung.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 12.Feb.2014 | 10:45 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen