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Kreis Pinneberg : Expansion: Kliniken suchen Mitarbeiter

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Regio-KLiniken starten mit einer neuen Kampagne. Benötigt werden mindestens 15 Vollzeitkräfte.

Pinneberg | Die Regio-Kliniken sind auf Expansionskurs. Gleich drei Abteilungen werden ausgebaut oder neu eingerichtet. Und das hat positive Auswirkungen: Zum einen auf die medizinische Versorgung im Kreis Pinneberg. Zum anderen aber auch auf die Zahl der Beschäftigten. Denn das Unternehmen will die Zahl der Mitarbeiter um mindestens 15 examinierte Pflegekräfte aufstocken.

Mit etwa 2300 Mitarbeitern sind die Regio-Kliniken bereits jetzt nicht nur der größte Arbeitgeber im Kreis Pinneberg, sondern sogar in der nördlichen Metropolregion. Die Zahl ist seit dem Verkauf von 74,9 Prozent des einst kreiseigenen Unternehmens an den Sana-Konzern in etwa gleich geblieben.

„Wir benötigen weitere Mitarbeiter“, sagte Regio-Sprecher Sebastian Kimstädt. Der Grund ist die Erweiterung des Angebots. In Wedel wird außer dem Zentrum für Altersmedizin eine Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin aufgebaut. In Pinneberg wird die Neurologie von derzeit 30 auf 40 Betten erweitert. In Elmshorn ist schließlich Ende Juli nach der Pinneberger Einrichtung das zweite Darmzentrum eröffnet worden. Und für all diese Aktivitäten benötigen die Kliniken mehr Personal. „Der Wachstumskurs bietet gerade Pflegekräften eine große Chance“, sagt Pflegedienstleiter Georg Opgenoorth.

Der demografische Wandel macht sich bei den Kliniken gleich doppelt bemerkbar: Zum einen wird die Nachfrage nach Altersmedizin immer größer. Zum anderen sinkt die Zahl der potenziellen Nachwuchskräfte in der Pflege stetig. Zudem, so Kimstädt, sei die Konkurrenz im Hamburger Umland mit 42 Klinken groß.

Deshalb haben die Regio-Kliniken allen jungen Mitarbeitern, die im Oktober ihre Ausbildung beenden, angeboten, sie zu übernehmen. 57 machen in diesem Jahr ihr Examen. Bezahlt wird nach dem Tarif des öffentlichen Dienstes. Doch vor allem Auszubildende aus anderen Bundesländern zieht es laut Kimstädt zurück in die Heimat. Denn auch dort werden Pflegekräfte gesucht.

Damit im Kreis Pinneberg schnell zusätzliche Mitarbeiter gefunden werden, haben die Kliniken eine große Kampagne gestartet. Unter anderem mit Aufklebern auf den Dienstfahrzeugen, mit Werbung auf Einkaufswagen, Anzeigen in Tageszeitungen sowie Postkarten in Gaststätten.

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erstellt am 14.Aug.2014 | 16:00 Uhr

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