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Pinneberger Tageblatt

23. Oktober 2017 | 12:31 Uhr

Neue Mitte Hasloh : Es soll weitergebaut werden

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Hasloh will schnellstmöglich den zweiten Abschnitt in die Wege leiten.

von
erstellt am 31.Okt.2014 | 14:00 Uhr

Hasloh | Das junge Paar, das die Debatten während der Sitzung des Hasloher Bauausschusses am Mittwochabend geduldig verfolgt hatte, sah sich am Ende des öffentlichen Teils ein wenig ratlos an. „Was sind denn nun die Vergabekriterien für die Grundstücke?“, will sie von ihrem Partner wissen, doch der zuckt nur mit den Schultern: „Die stehen wohl noch nicht fest“, so die Antwort.

In der Tat: Von der Festlegung solcher Details sind die Planungen für den zweiten Bauabschnitt der „Neuen Mitte“ noch weit entfernt. Dennoch wurden an diesem Abend die Weichen gestellt, um zügig mit der Bauleitplanung zu beginnen.

„Der erste Bauabschnitt ist so gut wie fertig, fast alle Häuser stehen. Wir müssen jetzt überlegen, in welche Richtung wir erweitern wollen“, sagte Bürgermeister Bernhard Brummund (SPD). Da bereits etwa 25.000 Quadratmeter östlich des ersten Abschnitts im Besitz der Gemeinde seien, schlage er vor, die Bebauung bis hin zur Ladestraße auszuweiten, so Brummund. „Es geht heute darum, sich auf die Fläche zu einigen, natürlich vorbehaltlich der Einigung mit den Eigentümern der Grundstücke, die noch nicht der Gemeinde gehören“, eräuterte der Bürgermeister. Zur Beauftragung eine Planers seien lediglich die Eckdaten notwendig.

„Die ungefähre Anzahl, das wären 60 bis 70 Wohneinheiten, und die Vorgabe, dass auch Mehrfamilienhäuser und Reihenhäuser entstehen sollen, reichen erst einmal aus“, so Brummund weiter. Grundstückspreise und Vergabekriterien können zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt werden. Eckhard Stapelfedt (FDP) mahnte eine Wirtschaftlichkeitsberechnung an, die erstellt werden müsse, bevor eine Entscheidung für die Erweiterung nach Osten oder nach Norden gefällt werden könne. Konsequenterweise enthielt sich Stapelfeldt bei der Abstimmung, einen Planer zu beauftragen. Alle acht anderen Ausschussmitglieder votierten mit „Ja“.

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