„Es macht mir super viel Spaß“

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Jaqueline Rudloff spricht über ihr Engagement, als ehrenamtliche Betreuerin bei der Aktion Ferienpass mitzuwirken

shz.de von
09. Juni 2018, 16:00 Uhr

Jaqueline Rudloff (Foto) ist 21 Jahre alt, stammt aus Barmstedt und studiert in Kiel Lehramt mit der Fächerkombination Sport und Religion. Sie arbeitet seit fünf Jahren beim Kreisjugendring Pinneberg (KJR) als Betreuerin für Aktivitäten im Rahmen der Aktion Ferienpass. Im Sommer 2018 wird sie sechs Fahrten als Leiterin begleiten: Hochseilgarten, Hansapark, Heidepark, Escape-Room und Krimi-Tag, Schatzsuche sowie Lasertag – ein Live-Action-Spiel mit Lasergewehren.

Frage: Wie sehen Ihre Sommerferien in diesem Jahr aus?
Jaqueline Rudloff: Ab Ende Juli, wenn ich mit meinen Prüfungen fertig bin, werde ich für drei Wochen bei meinen Eltern wohnen und beim KJR Ferienpass-Fahrten betreuen.

Als Studentin verbringen Sie Ihre Semesterferien mit Kindern?
Es macht mir super viel Spaß, mit Kindern zu arbeiten. Es ist toll, wenn die Kinder sich freuen. Einige fragen sogar schon, ob Betreuer wieder dabei sind, die sie kennen. Und ich freue mich auch, wenn Kinder wiederkommen. Außerdem haben wir ein tolles Betreuerteam. Da fühle ich mich wie in einer Familie.


Wie viele Ferienpass-Aktionen begleiten Sie?
(rechnet im Kopf nach): Ich bin bei ungefähr zehn Aktionen dabei, bei sechs übernehme ich die Fahrtenleitung.


Wie sind Sie dazu gekommen?
Meine erste Aktion war die Schnitzeljagd. Die hat meine Freundin Yella Flor ins Leben gerufen, da habe ich reingeschnuppert. Dann habe ich den Jugendgruppenleiterschein gemacht und als Betreuerin bei verschiedenen Aktionen mitgemacht. Vor zwei Jahren bin ich für Yella als Leiterin der Schnitzeljagd eingesprungen, im vergangenen Jahr habe ich drei Fahrtenleitungen übernommen.

Verantwortlich sein für eine ganze Gruppe von Kindern oder Jugendlichen, ist das keine Belastung?
Ich traue mir das zu. Ich bin da in den Jahren über mich selbst hinausgewachsen. Außerdem steht man nie allein da, man hat ja noch das Team um sich herum.


Dieses Engagement, das Übernehmen von Verantwortung – wirkt sich das in Ihrem Leben aus?
Ich habe so viel gelernt im Umgang mit Kindern. In meinem Berufsleben, wenn ich Praktika absolviere oder irgendwo Kinder sehe, dann habe ich weniger Berührungsängste. In meinem persönlichen Umfeld habe ich mich nicht großartig verändert.


Bleibt Ihnen noch Zeit für weitere Aktivitäten?
Ich bin nebenbei Schwimmtrainerin für Seepferdchen, Bronze, Silber und Gold. Im vorletzten Jahr habe ich auch für den Kinderschutzbund Elmshorn gearbeitet. Die haben wieder angefragt, in diesem Jahr werde ich da auch ein paar Tage verbringen.


Wie bekommen Sie das mit dem Studium unter einen Hut?
Im Sport muss ich viele praktische Prüfungen absolvieren, die Klausuren sind nicht ganz so schwer. In Religion lege ich die Prüfungstermine so früh wie möglich, damit ich Zeit für den Ferienpass habe. Schade finde ich, dass ich noch nicht weiß, ob ich in diesem Jahr im Herbst die KJR-Fahrt nach Schloss Dankern mitmachen kann. Als Betreuer hat man dort viel zu tun, aber das macht sehr viel Spaß!


Was wünschen Sie sich für die Aktion Ferienpass des KJR?
Ich wünsche mir, dass mehr über 13-Jährige bei uns mitmachen. Auch für Jugendliche haben wir super Aktionen, zum Beispiel Lasertag, das werde ich in diesem Jahr wieder betreuen.

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