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Pinneberger Tageblatt

13. Dezember 2017 | 20:16 Uhr

Heidgraben : Es gibt eine neue Mitte

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

100 Gäste feiern gemeinsam die Realisierung des Markttreffs für 2,2 Millionen Euro.

shz.de von
erstellt am 29.Aug.2014 | 15:30 Uhr

Heidgraben | Gestern öffnete der Markttreff in Heidgraben offiziell seine Pforten. Im Dezember 2010 hatte Heidgraben 750.000 Euro Fördermittel aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds sowie vom Land und Bund für sein Leuchtturmprojekt Markttreff bekommen. Dies beinhaltet, dass ein neuer Dorfmittelpunkt in der Kombination zwischen gemeindlichen Veranstaltungsräumen und einem Lebensmittelhandel realisiert wird.

Danach machte das Projekt, das etwa 2,24 Millionen Euro kostet, vor allem durch Verzögerungen auf sich aufmerksam. So sollte der Spatenstich ursprünglich im Herbst 2011 erfolgen. Die Grundsteinlegung war jedoch erst im April 2013 und das Richtfest im Juli des gleichen Jahres. Danach verzögerten die Innenausbauten mehrmals den Eröffnungstermin.

Doch gestern war es endlich soweit: Heidgrabens Bürgermeister Udo Tesch (81) nahm vor etwa 100 Gästen aus Wirtschaft, Politik, verschiedenen Ämtern und Vereinen sowie interessierten Heidgrabenern zunächst vom bauleitenden Architekten Arne Neumann den Schlüssel für das Gebäude an der Betonstraße entgegen. Er übergab ihn später an das Ehepaar Bärbel und Manfred Langer, das den Laden im Markttreff betreibt. Morgen können die Heidgrabener dort beim Dorffest die neueröffneten Gebäude besichtigen und erkunden.

Die Redner, die Tesch gratulierten, betonten zum einen dessen Hartnäckigkeit und Engagement. Sie hoben aber auch hervor, dass der Markttreff von den Bürgern volle Unterstützung erfahre. So lobte Hermann-Josef Thoben, der stellvertretend für Schleswig-Holsteins Minister für Energiewende, Landwirtschaft und ländliche Räume, Robert Habeck, gekommen war, den vorbildlichen Charakter des Heidgrabener Markttreffs: „Wir haben bisher im Land 34 Markttreffs eröffnet, aber es gibt bislang nur hier eine Genossenschaft, die das Ganze stützt“, so Theben. „Ich bin mir sicher, dass noch viele Gemeinden, die die gleichen Pläne verfolgen, nach Heidgraben kommen. Sie werden sich hier informieren, wie man es schafft, so viel Rückhalt zu bekommen und die Finanzierung des Ladeninventars durch eine Bürgergenossenschaft auf die Beine zu bringen.“

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