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Premiere in Pinneberg : Erstes Open-Air-Konzert von „Almost Pop“

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Bossa Nova an der Driving Range: Die Musiker von „Almost Pop“ gaben im Pinneberger Golfpark Weidenhof ihr erstes Open-Air-Konzert.

Pinneberg | Als Anna und Bengt vor der Bühne zum italienischen Schlager-Klassiker „Quando, Quando, Quando“ einen Bossa Nova auf das Parkett legten, schlich sich bei nicht wenigen Zuhörern ein feuchter Glanz in die Augen. Die sportliche Einlage des Paars von der Tanzschule Leseberg war einer von vielen Höhepunkten beim Open-Air-Konzert des Projekts „Almost Pop“ im Golfpark Weidenhof. 150 Besucher fast aller Altersgruppen waren zum ersten Freiluft-Auftritt der Musiker-Formation auf die Anlage an der Pinneberger Mühlenstraße gekommen. Sie erlebten einen besonderen Abend in gemütlicher und familiärer Atmosphäre.

Die Idee für die Veranstaltung auf dem 18-Loch-Platz war vor vier Monaten entstanden. Marie Isabel Porrmann, Stammgast bei den Konzerten von „Almost Pop“, hatte Mastermind Detlef Winkel die Location für einen Auftritt angeboten. „Das wäre doch ein Traum, wenn die einmal bei mir spielen“, dachte sich die Golfpark-Geschäftsführerin. Ein passendes Areal für die Bühne war schnell gefunden – der mit einem Glasdach ausgestattete Überstand an der Driving Range.

„Das ist für uns eine ganz neue Erfahrung, um einmal zu sehen, wie unsere Musik draußen ankommt“, freute sich Winkel, der erst am Nachmittag des Konzerttags von einem Kurztrip mit einem Schiff aus Norwegen zurückgekommen war.

Während die meisten Besucher Platz auf den Holzbänken nahmen, machten es sich andere auf mitgebrachten Decken, die sie auf dem Rasen auslegten, gemütlich. Golfpark-Chefin Porrmann und ihre Mitarbeiterin Nicole Timm-Schütt zapften Bier und schenkten Wein aus, und an einer heißen Theke wurden von Köchen des Restaurants „Lodge“ kulinarische Spezialitäten wie Thai-Curry mit Kichererbsen serviert.

Das Prinzip von „Almost Pop“ ist, dass es keinen Star gibt. Niemand steht im Vordergrund, jeder darf sich ausprobieren, spielt schon einmal Gitarre oder Keyboard, um vielleicht beim nächsten Stück als Sänger am Mikrofon zu stehen oder als Perkussionist auf Bongos zu trommeln und den Schellenring zu schütteln. Beim Konzert an der Driving Range standen bis zu 16 der insgesamt 30 zum Projekt gehörenden Musiker auf der Bühne. Ob „Every Breath you take“ von Police, Bob Dylans „Kansas City“, „Paint it black“ von den Rolling Stones oder eine Akustik-Version des Led-Zeppelin-Klassikers „Whole lotta love“ – die Besucher waren begeistert und forderten am Ende des Konzerts mehrere Zugaben. Diesem Wunsch kamen die Musiker nur allzu gern nach.

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erstellt am 15.Sep.2015 | 16:00 Uhr

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