Halstenbek : Erste Ehrenamtsmesse

Sie haben die Ehrenamtsmesse auf die Beine gestellt: Waldemar Frerichs (Wohnraumberatung, von links), Brigitte Riek (Sozialverband Deutschland), Martin Witte (Awo Suchtberatung), Pastor Malte Lei (evangelische Kirchengemeinde), Angelika Blanck (DRK, vorne), Wiebke Themann (Ideenwerkstatt und Sozialausschuss) sowie Marlies Sohrt (Gemeinde Halstenbek).
Sie haben die Ehrenamtsmesse auf die Beine gestellt: Waldemar Frerichs (Wohnraumberatung, von links), Brigitte Riek (Sozialverband Deutschland), Martin Witte (Awo Suchtberatung), Pastor Malte Lei (evangelische Kirchengemeinde), Angelika Blanck (DRK, vorne), Wiebke Themann (Ideenwerkstatt und Sozialausschuss) sowie Marlies Sohrt (Gemeinde Halstenbek).

13 Halstenbeker Einrichtungen präsentieren ihre gemeinnützigen Projekte während einer Messe in der DRK-Begegnungsstätte.

shz.de von
11. Mai 2015, 16:15 Uhr

Halstenbek | Zum ersten Mal hat am vergangenen Sonnabend eine Messe zum Thema Ehrenamt in Halstenbek unter dem Motto „Ehrenamt macht Spaß – aktiv im Alter“ stattgefunden. 13 Halstenbeker Einrichtungen präsentierten ihre gemeinnützigen Projekte in den Räumen der DRK-Begegnungsstätte.

Die Messe, eine Initiative der Awo Suchtberatung, richtete sich vor allem an ältere Menschen. Messekoordinator und Suchtberater Martin Witte sagte: „Die Idee war, nicht bei einer Sucht anzusetzen, sondern zu überlegen, was man tun kann, bevor eine Sucht entsteht.“ Die Leitfrage war: Wie kommt man zu einem guten, erfüllten Leben? Besonders Rentner haben oft mehr Zeit als ihnen lieb ist und wollen der Gemeinschaft etwas zurückgeben.

Die Organisatoren – die Awo Suchtberatung, das DRK, die Wohnberatung, die evangelische Kirchengemeinde, die Ideenwerkstatt, die Halstenbeker Gemeinde sowie der Sozialverband Deutschland – hatten für Programm gesorgt, um Gäste zu locken. Bürgermeisterin Linda Hoß-Rickmann eröffnete die Messe, der Träger des Ehrenamtspreises 2014, Helmut Sahlinger, hielt eine Rede, der Chor der Ideenwerkstatt sang Frühlingslieder und ein Café wurde eingerichtet.

Hoß-Rickmann erklärte den Sinn des Ehrenamts: „Es ist ein sinnvolles Tun, frei von Konkurrenz und zum Wohl der Menschen: Es fördert die Gemeinschaft.“ Es gebe immer wieder etwas Neues zu tun in Halstenbek, zum Beispiel in den jüngsten beiden Einrichtungen: der Willkommenskreis, der Flüchtlingen unter die Arme greift, und die Wohnraumberatung, die älteren Menschen bei der barrierearmen   Gestaltung der Wohnung hilft. „Das Ehrenamt ist ein wichtiger Stützpfeiler unserer Gesellschaft.“ Etwa 100 Menschen informierten sich und knüpften Kontakte. „Die Messe hat sich gelohnt“, bilanzierte Ausstellerin Beate Büchner von der Helmstiftung. Sie hat eine neue Mentorin für eines ihrer Projekte gewinnen können. Auch Witte freute sich über positives Feedback: „Die beteiligten Einrichtungen zeigten sich mit dem Interesse sehr zufrieden.“

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